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Adobe präsentiert Creative Suite 3

Mittwoch, 30. Mai 2007: Nach der Vorstellung der Betaversion von Photoshop CS3 wartete die Fachwelt gespannt auf das Gesamtkonzept mit dem Adobe seine Produktreihe weiter vorantreiben will. Die Einzelheiten stehen nun fest. Das Medium Video bekommt dabei einen noch höheren Stellenwert.

Ganzheitlich sieht Adobe seine Produktpalette und will von der Planung bis zum fertigen Produkt seine Kunden mit Software unterstützen. Die Grenzen zwischen den klassischen Rich-Media-Anwendungen und herkömmlichen Video verschwimmen dabei immer mehr. So ist es nun auch in der bisher reinen Grafikanwendung Photoshop möglich Video zu importieren und zu bearbeiten. Auch wird mehr Wert auf Kompatibilität zwischen den einzelnen Programmen gelegt. Die schon aus den Web- und Grafikanwendungen bekannten Smart-Objekts finden mehr und mehr auch in den Videoapplikationen Anwendung.

6 verschiedene Suiten für unterschiedliche Anwendungszecke bietet Adobe mit der neuen CS3-Kollektion. Neben „Design Standard“ und „Design Premium“ für Grafik und Druckvorstufe kommen speziell für Webanwendungen die Suiten „Web Standard“ und „Web Premium“ zum Einsatz. Wer einfach das komplette Software-Angebot in einem Paket haben möchte, bekommt dies mit der „Master Collection“. Extra für Videofilmer ist die Suite „Production Premium“ gedacht. Neben einer erweiterten Version von Photoshop, sowie Illustrator, Flash, After Effects, Premiere Pro und Encore, kommen neue Applikationen wie Soundbooth, OnLocation und Ultra zum Einsatz. Das Update wird laut Hersteller mit 999,- Euro zu Buche schlagen. Neu kostet die Suite 2199,- Euro. Die Bestandteile im Einzelnen:

Premiere Pro CS3
Mac-Anwender können aufhorchen: Premiere Pro kommt nun auch wieder für Rechner mit dem Apfel-Logo. Neu sind die umfangreichen Funktionen zur Zeitkontrolle. Möglich sind Timeramps mit dynamisch wechselnder Abspielgeschwindigkeit. Zeitlupen, Zeitraffer, Vorwärts- oder Rückwärtseffekte sollen sich komplett in der Zeitleiste realisieren lassen. Projektfenster können in mehreren Ansichten mit unterschiedlicher Darstellung geöffnet werden. Mit Hilfe einer Echtzeitsuche sollen sich bei großen Projekten die gesuchten Dateien schnell auffinden lassen. Mit Hilfe des Adobe Media Encoder kann das Endprodukt auch für mobile Geräte wie Handys oder PDAs exportiert werden.

After Effects CS3 Professional
Hier hat sich einiges getan. Mit den neuen „Shape Layers“ lassen sich Vektorgrafiken animieren. Die Palette wurde dabei um einige Werkzeuge erweitert, um Vektorgrafiken und kleine Illustrationen direkt in After Effects erzeugen zu können.

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