Workshop, Nachbearbeitung
After Effects 5, Teil 2: Die dritte Dimension
Dienstag, 18. Dezember 2007: After Effects zeichnet sich durch zahlreiche Effekt- und Compositing-Möglichkeiten aus. In der Version 5 der Software lassen sich einzelne Ebenen nun auch im Raum ausrichten. Welches Potential das für den Titel unseres fiktiven Films bietet, zeigt Teil zwei der Workshopreihe.
Im letzten Teil galt es eine Titelsequenz für einen fiktiven Kurzfilm mit dem Titel „Das Labyrinth“ zu erstellen. Dabei beschränkten wir uns auf einen flächigen Titel, der seine Wirkung durch transparente Ebenen mit unterschiedlichen Bewegungen erhielt. Auch diesmal soll es ein Titel zum Thema Labyrinth werden – mit dem Unterschied, dass diesmal die dritte Dimension hinzukommt.
Benötigt wird nur eine einzige Bilddatei, die ein stilisiertes Labyrinth in Form feiner schwarzer Linien zeigt. Sie können diese wieder von unserem Webserver www.camgaroo.com aus dem Bereich: „Service/Download-Area“ herunterladen.
Legen Sie ein neues Projekt an und importieren Sie die Bilddatei – sie erscheint daraufhin im Projektfenster. Legen Sie nun eine neue Komposition an und stellen Sie das Format Ihren Bedürfnissen entsprechend ein. Wählen Sie nun im Menü „Komposition“ den Punkt „Hintergrundfarbe…“. Im sich daraufhin öffnenden Fenster stellen Sie die Farbe auf ein reines Weiß ein. Bestätigen Sie anschließend mit einem Klick auf „OK“.
Ziehen Sie nun die zuvor importierte Bilddatei aus dem Projektfenster in den linken Teil der Zeitleiste. Die Grafik erscheint darauf automatisch zentriert im Kompositionsfenster ist jedoch wesentlich größer als die Komposition. Um sich einen Überblick über die genaue Lage der Bilddatei zu verschaffen, stellen Sie die Darstellungsgröße am besten auf 50%.
Wie sich die Position eines Elementes in der Komposition und der Zeitleiste verändern läßt, zeigte ja bereits der letzte Teil der Workshopreihe. Wir wollen das Ganze nun auf den Raum ausdehnen. Öffnen Sie in der Zeitleiste die weiteren Optionen der importierten Bilddatei, indem Sie auf den daneben stehenden Pfeil klicken. Das Gleiche wiederholen Sie mit dem Unterpunkt „Transformieren“. Wie nun deutlich zu sehen ist, stehen neben den Einträgen zu „Position“ und „Drehung“ jeweils nur zwei Werte.
Achten Sie darauf, dass die Bilddatei in der Zeitleiste ausgewählt ist und klicken Sie im Menü „Ebene“ auf die Option „3D-Ebene“. In den Parametern der Zeitleiste hat sich nun einiges getan.
Um nun die Position, Objektausdehnung und –drehung einzustellen sind jeweils drei Werte notwendig, die den Raumachsen X (Waagerechte), Y (Senkrechte) und Z (Tiefe) entsprechen.
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