Workshop, Nachbearbeitung
After Effects 5, Teil 6: Zum guten Ton…
Dienstag, 18. Dezember 2007: …gehört ein gutes Bild. Dieses auf die Musik abzustimmen kann jedoch ziemlich mühselig werden. Nicht so in After Effects. Mit Effekten, die auf die Audio-Spur reagieren, werden psychedelische Musikvideos zum Kinderspiel.
Aber nicht nur für Musikvideos lässt sich diese Technik verwenden, auch Intros und kurze Clips, in denen Musik vorkommt, lassen sich mit den auf die Musik abgestimmten Elementen aufwerten.
Legen Sie in After Effects ein neues Projekt und anschließend eine neue Komposition mit den Ausmaßen „720x576“ an. Sie benötigen eine Audiodatei in einem Format, das von After Effects importiert werden kann, also beispielsweise AIFF oder WAV. Sie können auch wieder die Workshopdateien von unserem Webserver www.camgaroo.com herunterladen. Diese beinhalten unter anderem eine Audiodatei im QuickTime-Format. Wählen Sie in diesem Fall die Datei mit der Bezeichnung „camgaroo_sound.mov“ und ziehen Sie diese zum Importieren auf das Projektfenster. Von hier bewegen Sie die Audiodatei in die Zeitleiste – unser Projekt ist jetzt mit einer Audiospur ausgestattet.
Wählen Sie im Menü „Ebene“ den Punkt „Neu > Farbfläche…“ aus. Im sich daraufhin öffnenden Fenster klicken Sie auf den Knopf „Wie Kompositionsgröße“ und wählen stellen Schwarz als Farbe ein. Mit einem Klick auf „OK“ bestätigen Sie die Eingaben. In der Zeitleiste ist jetzt ein neuer Eintrag mit der Bezeichnung „Farbfläche 1“ dazugekommen. Selektieren Sie diesen Eintrag und wählen Sie im Menü „Effekt“ den Punkt „Rendering-Filter > Audio-Wellenform“ aus.
Es öffnet sich das Effektfenster, in dem die Einstellungen für den Effekt festgelegt werden. Am wichtigsten ist dabei der Eintrag mit der Bezeichnung „Audioebene“ ganz am Anfang. Hier muss per Menü aus den bestehenden Ebenen die Audiospur ausgewählt werden – sonst funktioniert der Effekt nicht. Beim Eintrag „Anfangspunkt“ klicken Sie auf das Kreuz und anschließend im Kompositionsfenster auf eine Position links vom sichtbaren Kompositionsbereich. Verfahren Sie genau so beim Eintrag „Endpunkt“, nur dass Sie diesmal in den rechten Bereich neben der Komposition aber immer noch innerhalb des Kompositionsfensters klicken. Der Punkt „Angezeigte Samples“ beeinflusst die Anzahl der vertikalen Ausschläge – in unserem Beispiel also die Anzahl an Zacken in der Kurve.
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