Testbericht, Camcorder, Canon

Canon HV 30 – Eine HDV Neuauflage?

Donnerstag, 04. September 2008: Bei den HD-Neuerscheinungen in diesem Frühjahr fehlte auch Canon nicht. Der „neue“ HDV-Camcorder HV 30 ist allerdings ein alter Bekannter: Äußerlich unterscheidet er sich kaum von seinem Vorgänger HV 20, nur dass sich der HV30 nun in schwarz präsentiert – und sein Einführungspreis mit 1099 Euro um zwei Hunderter unter dem des Vorgängermodells liegt. Wir wollten wissen, ob sich sonst noch etwas geändert hat.

Für den eiligen Leser können wir diese Frage gleich vorweg nehmen: Es hat sich neben der Gehäusefarbe nur marginal etwas geändert: Der Zoomknopf ist etwas griffiger geworden, die Abdeckplatte für den Zubehörschuh ist nun mittels Lasche mit dem Gehäuse verbunden, so dass man sie nicht mehr verlieren kann, und das von manchen beim HV 20 kritisierte Laufwerkgeräusch würde jetzt nicht einmal mehr Herbert von Karajan stören. Keine Änderung zum Positiven erfuhr leider das verstümmelte Sucherokular, das für Brillenträger nach wie vor eine Zumutung ist.

Gleiche Vorzüge wie beim Vorgänger
Der HV 20 wurde vor einem Jahr in der Fachpresse hinreichend beschrieben. Da aber sicher nicht wenige unserer Leser erst jetzt die Anschaffung eines HD-Camcorders überlegen, wollen wir Ihnen den aktuellen Nachfolger HV 30 nun etwas genauer vorstellen. Beginnen wir mit dem optischen Teil. Die Frontlinse des 10-fach Zoomobjektivs ist durch einen Lamellenverschluss geschützt, der sich erst beim Einschalten öffnet. Da Canon seine Objektive selbst entwickelt und fertigt müssen keine Lizenzgebühren an Fremdanbieter wie Zeiss, Leica, Fujinon oder Minolta- Konica bezahlt werden. Außerdem lässt sich so die Anpassung von Bildsensor und Objektiv im eigenen Hause optimieren – ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wie sich vor einem Jahr am ersten Full-HD-Camcorder GZ-HD-7 von JVC zeigte, dessen mangelnde Anpassung an das Fujinon-Objektiv in einer Bildecke eine auffällige Unschärfe lieferte.

Canon verwendet einen optischen Bildstabilisator, der jedoch ohne Beanstandungen funktioniert. Bei Stativaufnahmen sollte man ihn aber ausschalten, da er noch ein Weilchen „nachläuft“. Konkurrenzlos ist der „Instant Autofocus“, der zusätzlich zur Messung über das Objektiv seitlich daneben einen zusätzlichen Sensor für eine Grobmessung verwendet. Das Ergebnis sind blitzschnelle Wechsel von nahen Objekten bis unendlich und umgekehrt – auch bei sehr wenig Licht, sofern es eindeutige Hell-/Dunkel-Kontraste gibt. Bei diffusem Licht dauert die Scharfstellung etwas länger, bleibt aber präzise.

Objektiv und Bildsensor
Die Lichtstärke des Objektivs liegt bei den heute üblichen 1:1,8, verringert sich im vollen Telebereich aber auf 1:3,0. Dennoch ist die Lichtempfindlichkeit auch bei Aufnahmen in Räumen völlig ausreichend. Eine kleine Leuchtdiode neben dem Objektiv erhellt ein kreisförmiges Umfeld im Bereich von etwa einem Meter, wobei die automatische Gain-Schaltung und die Reduzierung der Shutterzeit (bis 1/6 Sek im Videomodus, 1/2 Sek im Fotomodus) ordentlich nachhelfen. Schnelle Bewegungen wirken dann aber abgehakt und verschwommen.

Unsere Aufnahmen am Münchner Marienplatz an einem Abend Mitte April gelangen recht gut (siehe Abbildungen), wenn auch die Detailauflösung merklich zurück ging. Die Aufnahmen von der beleuchteten Heilig-Geist Kirche am Viktualienmarkt nur etwas später waren aber dann von einem grieselndem Rauschteppich überzogen, da die Signalverstärkung automatisch nachregelt. Wie beim Vorgängermodell kann man darauf leider keinen Einfluss nehmen.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf ein Phänomen hinweisen, das uns bei den aus freier Hand gemachten Aufnahmen auffiel: Kurzzeitig schienen sich bestimmte Bildbereiche selbstständig zu machen, die Türme der Münchner Frauentürme schienen sich leicht hin- und her zu drehen, ebenso führten statische Objekte ein kleines Eigenleben, in dem sie sich von ihrer Umgebung unabhängig bewegten. Die Ursache war jedoch nicht – wie wir erst vermuteten- der Bildstabilisierer des Camcorders oder die gegenüber dem CCD-Bildwandler andere Auslesetechnik, sondern eine Einstellung an unserem Philips Full-HD-LCD Bildschirm. Dieser verfügt über eine Bewegungskompensation mit der Bezeichnung „HD natural Motion“, die im Standardmodus aktiviert war. Nach deren Abschaltung war der Effekt verschwunden. An diesem Beispiel sieht man: Bestimmte Wiedergabe- Phänomene sind nicht immer nur dem Camcorder zuzuschreiben. Auch die Einstellungen des Displays, auf dem die Aufnahmen betrachtet werden, spielen eine wesentliche Rolle, wobei die vorgegebenen Standard-Presets nicht immer neutral sind.

Von den drei Megapixeln des CMOS-Bildwandlers lassen sich für Fotos knapp 90% verwenden, für Videoaufnahmen stehen etwas mehr als zwei Millionen zur Verfügung. Diese liefern ein Bildformat von 1920 x 1080 Pixel, auf Band aufgenommen werden HDV-Standard gemäß aber 1440 x 1080. Die Umrechnung von quadratischen auf rechteckige Pixel besorgt der DIGIC DV-II Prozessor, der auch in Canons Profi-Modellen XL-H1 und XM-A1/G1 steckt. Da die Vorlage mehr Pixel erhält, wird die MPEG-2- Kompression exakter. Wie schon in früheren Ausgaben immer wieder berichtet, arbeitet MPEG auf der Basis von wenigen Referenzframes und den Differenzsignalen der Frames dazwischen. Die Differenzdaten von Frame zu Frame jedoch erfordern immer noch zuviel Speicherplatz, weshalb sie mathematisch vorausberechnet werden. Je kleiner der Unterschied zwischen der Berechnung und der tatsächlichen Differenz, umso besser auch das Ergebnis. Wenn mehr Pixel zur Verfügung stehen, kann diese Vorausberechnung auf mehr tatsächlich vorhandene Daten zurückgreifen und ist deshalb exakter. Über Qualitätsverluste zwischen einer sogenannten Full HD-Aufnahme mit 1920 x1080 Pixel und einer mit 1440 x 1080 lassen sich zwar akademische Diskussionen führen - ob der Unterschied tatsächlich sichtbar ist, hängt aber noch von ganz anderen Faktoren ab. Die auf einem Full-HD LCD-TV betrachteten Aufnahmen von der alljährlich wiederkehrenden Faszination der Baumblüte jedenfalls meisterte der HV 30 mit erstaunlicher Detailtreue – man konnte beinahe jede einzelne Blüte zählen.

Programmautomatiken
Zu den oben erwähnten „anderen Faktoren“, die für die Bildqualität verantwortlich sind, gehört nicht nur die des Displays, sondern auch die Einstellungen während der Aufnahme. Und davon bietet der HV 30, wie schon sein Vorgänger, reichlich: Die Vollautomatik liefert zwar in mindestens 80% der Fälle gute Aufnahmen, doch gibt es Ausnahmen, wie z.B. Gegenlichtsituationen, ungünstige Beleuchtung oder Motive, die die Grenzen der Automatik aufweisen. Hierfür gibt es zahlreiche manuelle Einflussmöglichkeiten: Für Canon-Modelle typisch sind die aus dem Fotobereich bekannten Zeit- und Blendenautomatiken, mit AV und TV bezeichnet. Wie beim Foto lässt sich bei der Zeitautomatik (AV) ein Blendenwert fest einstellen. Die erforderliche Lichtmenge regelt die Automatik über die Verschlusszeit, beim HV 30 also über den Highspeed-Shutter (bis 1/2000 Sek).

Bei schnell bewegten Motiven stellt sich aber dann eine Art Stroboskopeffekt ein, der unnatürlich wirkt. Die Bewegung erscheint nicht mehr fließend, sondern wie eine sehr schnelle Abfolge kurz geknipster Fotos. Anders die Blendenautomatik (TV). Hier bleibt der Shutterwert fest, die Lichtmenge regelt die Blende. Allerdings ist bei HD-Camcordern meist bei Blende 8 Schluss, so auch beim HV 30. Noch kleinere Blendenöffnungen würden zu unschönen Abbildungsfehlern wie Farbränder (genannt chromatische Abberationen) und Unschärfen führen – es sind eben keine Profioptiken (die kosten ja auch 30mal soviel wie ein Amateurcamcorder). Was trotz kleiner Blendenöffnung immer noch zuviel an Licht einfällt, wird über einen automatischen Graufilter reduziert. Zusätzlich lässt sich die Blendensteuerung in Richtung dunkler oder heller fixieren, je nach Motiv. Für eine schnelle Belichtungskorrektur gibt es eine Gegenlichttaste (BLC) an einer günstigen Stelle vorne am Objektiv.

Menüfunktionen und Bedienung
Neben den zuvor genannten Grundfunktionen stehen noch andere Einflussmöglichkeiten auf die Bildparameter bereit, die allesamt über das Displaymenü aufgerufen werden. Dessen Bedienung über einen Navigationsknopf neben dem Auslöser ist nichts für dicke Winterhandschuhe. Auch tüchtige Maurer-, Möbelpacker- oder Metzgerhände werden angesichts des kleinen Knuppels eher den Automatikbetrieb bevorzugen. Die Durchschnittshand des geneigten Videoamateurs sollte allerdings damit gut zurecht kommen, Dank klar definierter Druckpunkte. Auch wenn die Richtung nicht ganz exakt den eingeprägten Pfeilen folgt, kommt es nicht gleich zu einer Fehlbedienung. So erwischt man in hektischen Momenten meist die gewünschte Funktion. Die Darstellung der Funktionssymbole erstreckt sich auf den linken und unteren Bildrand, so dass das Motiv und die Wirkung der Funktion darauf sichtbar bleiben. Typisch für Canon-Camcorder sind die differenzierten Standardvorgaben für den Weißabgleich. Neben dem manuellen gibt es Voreinstellungen für Sonnenlicht, Schatten, bewölktem Himmel, Halogen- und Neonlicht und dem normalen Kunstlicht. Auch ohne manuelle Einstellung findet man hier schnell eine Vorgabe, die dem gewünschten Bildcharakter am nächsten kommt.

Digitale Sonderfunktionen
Die Digitaleffekte reduzierte Canon auf ein paar brauchbare, wie der weichen Ein- und Ausblendung, einer Wischblende, sowie der Aufnahme in Sepia, s/w oder dem bekannten „Paint“ Effekt, hier mit „Kunst“ bezeichnet. Die Bildeffekte werden jeweils voreingestellt, sind aber erst aktiv, wenn man über den Navigationsbutton das entsprechende Symbol im Display aktiviert. Anders bei den Bildeffekten, deren Wirkung man am Besten anhand einiger Probeaufnahmen ermittelt. Wer es gerne bunt will, kann die Farbsättigung erhöhen. Wer lieber Zurückhaltung schätzt und die Sättigung bei Bedarf per Nachbearbeitung anhebt, wählt besser die „Neutral“-Stellung. Die Funktion „Gering Schärfen“ arbeitet Details noch etwas besser heraus, allerdings ohne der berüchtigten Kantenanhebung, die ja leider auch inzwischen in den HD-Bereich Einzug gehalten hat, obwohl sie gerade hier so überflüssig ist, wie ein Kropf. Betagte Damen freuen sich, wenn sie „Hautton soften“ aktivieren – die Standardeinstellung zu Omas 80. Geburtstag.

Die letzte Position der Digitaleffekte bietet benutzerdefinierte Beeinflussung von Farbtiefe, Helligkeit, Kontrast und Schärfe, allerdings nur um jeweils eine Stufe in den Plus- bzw. Minusbereich. Beim Experimentieren störte, dass man nach Aufrufen des jeweiligen Parameters nicht bei der letzten Einstellung landet, sondern immer in der für die Farbtiefe. Der Unterschied zwischen höherer Farbsättigung bzw. –tiefe fiel uns auf unserem Philips-LCD nicht auf, obwohl dieser mit 14 Bit Farbauflösung arbeitet, ihn also zeigen könnte. Nur: kann auch das Auge diese Unterschiede erkennen?

Kinofeeling mit Cine-Modus und 25p-Aufnahme
Die letzte Position des Bildschirmmenüs führt in die Grundeinstellungen, die sich kaum von denen anderer Camcorder unterscheiden. Eine Besonderheit ist der Progressive-Modus „25pf“, den sonst nur professionellere Modelle bieten. Wer sein Werk über einen Beamer vorführen oder es auf Film übertragen möchte, ist damit sicher gut bedient. Allerdings sollte man ausschließlich mit Stativ arbeiten, Schwenks vermeiden und darauf achten, dass Personen oder andere Objekte nicht zu schnell durchs Bild huschen. So wie es die professionellen Kameraleute in Kinofilmen vormachen. Wenn es rasant wird, sollten die Schnitte entsprechend kurz werden, denn sonst bekommt man wegen der ruckelnden Bewegungen schnell Kopfschmerzen. Dem „Kinofeeling“ entgegen kommt auch der „Cine“-Modus, der die für Video charakteristischen harten Kontraste mildert. Dadurch wirkt das Bild etwas weicher – nichts für Pixelzähler mit dem Fable für knackig scharfe Bilder. Allerdings beeinflusst die „Kino“-Funktion auch die ansonsten sehr gute Farbtreue. Aus violett z.B. wird blau. Da das Display über eine sehr neutrale Farbwiedergabe verfügt, fällt dies jedoch sofort auf, so dass man mit Hilfe der Weißabgleichvorgaben gegensteuern kann.

Gut erkennbares Display
Die Helligkeit des Displays ist auch bei Tageslicht erstaunlich gut, lediglich bei hellem Sonnenlicht stößt es naturgemäß an seine Grenzen. Dann kommt der eingebaute Sucher zum Einsatz. Er hat mit seinen 123.000 Pixeln jedoch rund 90.000 weniger als das aufklappbare Display. Für die exakte manuelle Fokussierung gibt es den „Focus- Assistenten“, der den Bildausschnitt im Display heranzoomt und die Kanten schärft. Er wird über die „Stop“-Taste der Laufwerksteuerung am Display aktiviert und funktioniert auch mit dem internen Sucher. Auf die aktuelle Zoom-Position des Objektivs hat er keinen Einfluss. Wen die zahlreichen Anzeigen im Display stören, kann sie bis auf die Pegelanzeige für den Ton über die doppelt belegte „Stop“- Taste ausblenden. Bei der Wiedergabe lässt sich mittels der Zoomwippe der Bildausschnitt um den Faktor 5 verändern und über den Navigationsbutton in allen vier Richtungen verschieben. Dass HDV Camcorder auch in DV aufnehmen können, selbiges wiedergeben und auch HDV-Aufnahmen ins DV-Format wandeln können, ist inzwischen bekannt und trifft natürlich auch auf den HV 30 zu. Der analoge Eingang wurde Anfangs schon erwähnt, die Umwandlung ist im Gegensatz zu preiswerteren Modellen auch ohne vorherige Aufnahme auf Kassette möglich. Wer noch analoges Videomaterial zu digitalisieren hat, spart sich also die rund 300 Euro für einen ordentlichen AV/DV-Wandler. Selbstverständlich gibt es einen DV/HDV-Eingang, der das Zurückspielen eines fertig bearbeiteten Films auf Band ermöglicht. Der Kino-Modus gibt dem Bild einen wärmeren Farbton und vermindert harte Kontraste.

Der Fotomodus gestattet Aufnahmen in HD-Auflösung auch aus der laufenden Videoaufnahme heraus. Gespeichert werden sie auf einer Mini-SD-Karte bis zu einer maximalen Größe von 2048 x 1536 Pixel (im Videobetrieb bis 1920x1080). Auf einen 1 GB-Chip passen etwa 500 Fotos. Bei schlechten Lichtverhältnissen gibt es für den Fotomodus eine Unterstützung über den eingebauten Blitz, der eine Reichweite von ca. 2 m hat. Die obligatorische Vermeidung roter Augen ist natürlich ebenfalls vorhanden. Der mitgelieferte 1300mAh Akku hält erstaunlich lange durch. Die 75 Minuten der Herstellerangabe stimmen mit unseren Praxiserfahrungen überein, die zweite Hälfte der Akku-Anzeige im Display geht allerdings schneller zurück. Geladen wird der Akku im Camcorder über das mitgelieferte Netzteil, das ihn in ca. 3 1/2 Stunden wieder einsatzbereit macht. Da der Akku auf der Rückseite angebracht wird, lässt sich auch ein größerer einsetzen (BP- 2L24H), der aber weiter absteht und damit den Blick in den Sucherstummel behindert.

Fazit:
Während unseres mehrwöchigen Praxistest waren die Erfahrungen mit dem HV 30 durchweg positiv. Der Autofokus arbeitet schnell und meist zuverlässig, die Automatik liefert in der Regel ausgeglichene, farblich neutrale Aufnahmen. Bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht oder Aufnahmen im Schatten bzw. bei schwachem Licht helfen diverse manuelle Eingriffsmöglichkeiten weiter. Lediglich die nicht abschaltbare automatische Signalverstärkung und das nur durchschnittliche Lowlight-Verhalten werden ambitionierte Filmer etwas stören. Der optische Stabilisator hingegen erfüllt seine Pflicht standesgemäß. Auch robuste Einsätze wie die Montage auf einem Fahrradlenker oder eine ruppige Achterbahnfahrt mit der „Wilden Maus“ auf dem Münchner Frühlingsfest übersteht der HV 30 unbeschadet. Mit dem zur Drucklegung dieses Heftes üblichen Fachhandelspreis von rund 1000 Euro erhält man einen soliden HDV-Camcorder, der mit seinen sinnvollen manuellen Eingriffsmöglichkeiten auch ambitionierte Filmer zufriedenstellt.

Preisvergleich für Canon HV 30

 




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