Testbericht, Camcorder, 3D, Panasonic

Die Panasonic AG-3DA1: Schweben in neuen Dimensionen!

Mittwoch, 22. Dezember 2010: Unter Fachleuten wird die Panasonic AG-3DA1 inzwischen liebevoll Wall-E genannt. Kein Wunder, denn von vorne betrachtet ähnelt die Kamera dem kleinen Roboter Wall-E aus dem computeranimierte Kinofilm der Pixar Animation Studios und der Walt Disney Company, der 2008 ins Kino kam. Unter dem Titel „Der Letzte räumt die Erde auf“ war Wall-E („Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class“ oder zu deutsch: „Müllordner und Lastenheber - Erdklasse“) für die Müllbeseitigung auf der Erde zuständig. Zugegeben, für die Müllbeseitigung eignet sich die Panasonic AG-3DA1 weniger, aber den dreidimensionalen Blick haben deutlich erkennbar, beide gut drauf [von Gabriele Lechner].

Unter Fachleuten wird die Panasonic AG-3DA1 inzwischen liebevoll Wall-E genannt.

Die beiden Slots befinden sich unterhalb des Suchers.

Mit Hilfe des kleinen Joysticks können Sie sich einfach durchs Menü bewegen.

Ausschnitt aus dem Bedienungspanel

Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen einen Einblick in das Arbeiten mit der neuen professionellen Stereo3D-Kamera geben. Voraussetzung um diesen Workshop nachvollziehen zu können ist allerdings, dass Sie über ausreichend stereoskopische Grundkenntnisse verfügen. Dazu können Sie auch unsere Workshops auf www.camgaroo.com bzw. in den letzten beiden Camgaroo Magazinen lesen.

Die Kamera wird mit relativ wenig Zubehör ausgeliefert, ein externes Ladegerät, ein Netzteil zum direkten Anschluss an die Stromversorgung, eine englischsprachige Anleitung (auf CD) und ein Mikrofonhalter – das war´s auch schon. Aber viel mehr braucht man auch nicht, um damit schnell und unkompliziert Stereo3D-Aufnahmen einzufangen. Zusätzliches Profizubehör, wie Filter, externe Steuermodule kann man sich beim Kameraverleih ausborgen.

Wie üblich, laden Sie nach dem Auspacken des Camcorders erst mal den mitgelieferten Akku auf bis die grüne Lampe erlischt, was allerdings ca. 5 Stunden dauert. Laut technischer Anleitung hält der Akku dann auch ungefähr genau so lange, was aber in der Praxis nicht zutrifft. Bei uns war etwa nach 3,5 h Stunden Drehzeit Ende. 

Zur Aufnahme der Videodaten stehen zwei SD-Kartenslots zur Verfügung. Dabei werden die Videostreams der linken und rechten Linse getrennt auf die beiden eingelegten SD-Karten aufgenommen (linker Slot für linke Linse, rechter Slot für rechte Linse). Wichtig dabei ist, dass die beiden SD-Karten in der Kamera formatiert werden.

Wir haben für unsere Produktion Panasonic SDHC-Karten Class 6 mit einer Größe von 16 GByte verwendet. Sie können auch SDHC-Karten ab Class 4 verwenden, SDHX ist nicht notwendig.

Das Kommando zum Formatieren finden Sie, indem Sie den Menübutton im Kamera-Modus drücken.

Im Menü selbst bewegen Sie sich recht komfortabel mit dem kleinen Joystick, den Sie entweder nach unten bzw. oben, oder nach links bzw. rechts drücken. Ein kleiner Druck direkt auf den Joystick betätigt sozusagen die „Enter“-Taste und aktiviert die ausgewählte Funktion.

Bewegen Sie sich also mit Hilfe des Joysticks nach unten durchs Menü bis die Funktion „CARD FUNCTIONS“ gelb untermalt ist, drücken Sie einmal kurz auf den Joystick und bewegen Sie dann diesen wieder nach rechts.

Sobald Sie „YES“ ausgewählt haben, werden die Karten formatiert und falls noch irgendwelche Daten darauf enthalten wären, würden diese unwiederbringlich verloren gehen.

Wir spielen jetzt einmal einen einfachen Aufnahmevorgang durch.

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