Testbericht

iLife ’06

Donnerstag, 06. September 2007: „Digital Lifestyle“, so nennt Apple seine Philosophie die Anwender auch alltägliche Dinge mit Hilfe des Computers abwickeln zu lassen. Für mediale Belange ist das Softwarepaket „iLife“ zuständig. Seit Anfang des Jahres ist dieses nun auch in der Version „’06“ erhältlich. Lesen Sie im Folgenden für wen sich die Anschaffung lohnt.

iLife ’06 besteht inzwischen aus fünf einzelnen Programmen. „iPhoto“ für die Verwaltung und Bearbeitung von Fotos, „iMovie HD“ für den Videoschnitt, „iDVD“ fürs DVD-Authoring, die Musik- Software „GarageBand“ und, neu hinzugekommen, der Web-Editor „iWeb“.

iPhoto

Fotos lassen sich hier, wie auch schon in den Vorgängerversionen, betrachten und sortieren. Einige simpel zu bedienende Bildbearbeitungsfunktionen ermöglichen das Optimieren der privaten Fotosammlung. Erstmal mit integriert ist die Möglichkeit ganze Alben per „Photocasting“-Funktion auch anderen Besitzern der Version „’06“ zugänglich zu machen. Eine Mitgliedschaft bei Apples Webspace- Programm „.Mac“ ist dafür allerdings Voraussetzung. Die Software erlaubt nun auch die Fotobearbeitung in einem bildschirmfüllenden Modus. Für weitere Optionen muss nur der Mauszeiger an den oberen oder unteren Bildschirmrand bewegt werden. Die Bearbeitungsmöglichkeiten werden dann dynamisch ein- und wieder ausgeblendet. So lassen sich Fotos mit verschiedenen Effekten versehen. Diese werden in einer extra Palette mit einer Miniaturansicht der jeweiligen Bildwirkung dargestellt. Ein Klick auf die gewünschte Miniatur wendet den Filter aufs Bild an. Der Effekt lässt sich durch nochmaliges Klicken beliebig verstärken. Ist man mit der Wirkung der Filter nicht zufrieden, lassen sich sämtliche Änderungen durch Klick auf die mittlere Miniatur rückgängig machen.

Für die Ausgabe der so optimierten Meisterwerke gibt es nun eine Fülle neuer Möglichkeiten. Neue Variationen der schon bekannten Fotobücher, Kalender und Grußkarten lassen sich per Knopfdruck bestellen. Apple arbeitet dabei mit einem spezialisierten Dienstleister in den USA zusammen. Bis die so bestellten Kunstwerke in Europa ankommen dauert es zuweilen etwas – die Qualität des Endproduktes kann dafür überzeugen.

iMovie HD

Kompatibel zu hochauflösendem Videomaterial war die letzte iMovie-Version bereits. Jetzt sind einige Komfortfunktionen hinzugekommen. Die schon aus iDVD bekannten sogenannten „Themen“ haben nun auch in Apples Einsteiger-Schnittumgebung Einzug gehalten. Dabei handelt es sich um vorgefertigte Videoclips, in die eigene Inhalte per „Drag-and-Drop“ eingefügt werden können. So lassen sich auf einfache Weise Intros und Zwischensequenzen erstellen, die aufgrund des gut aufbereiteten Grundmaterials ausgesprochen professionell wirken.

Optimiert wurde auch die Effektdarstellung.

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