Testbericht, Schnitt
iMovie 08 - auf zu neuen Ufern
Donnerstag, 20. Dezember 2007: Mit der Einführung der Intel-Prozessoren werden Apple-Computer immer beliebter - und damit das mitgelieferte Programmpaket “iLife”. Darin enthalten sind die Programme iPhoto zur Bildverwaltung und Bearbeitung, iWeb zur Erstellung von Websites, GarageBand für Audiorecording und das Schnittprogramm iMovie. Auf die neue Version von iMovie wollen wir detailliert eingehen. Sie ist nicht einfach ein Update der alten Version iMovie HD, sondern ein komplett neues Programm für Videoschnitt und Bearbeitung.
Die Oberfläche
Schon beim Öffnen des Programms ist die komplett überarbeitete Oberfläche nicht zu übersehen, dunkle Grautöne bestimmen die Gestaltung nun. Die Einteilung der Bedienelemente entspricht nicht mehr der alt gewohnten. User, die schon mit iMovie HD gearbeitet haben müssen sich erst einmal neu zurechtfinden. Auf der rechten Seite, in der oberen Hälfte des Fensters befindet sich der Monitor, indem das Projekt wiedergegeben wird. Links daneben sitzt die Timeline in einer völlig neuen Art der Darstellung: Eine Vorschau der Clips sieht man jetzt sofort, indem man den Cursor darüber bewegt. Dieses Feature nennt sich “Skimming”. Wahlweise können die Clips als ganze, blockhafte Elemente oder in viele Vorschaubilder gesplittet, proportional zur Länge dargestellt werden. Unter diesen Clips werden dann hinzugefügte Audiodateien oder Titel eingeblendet. Je nach Art des Elementes unterscheiden sich die Hintergrundfarben. Zwischen den Elementen werden die Übergänge als grafische Symbole dargestellt.
Links von der Timeline sind die einzelnen Filmprojekte in der Projekt-Mediathek aufgelistet. Darunter findet man die Ereignis-Mediathek, welche simpel einem Dateibrowser entspricht. Wie in iPhoto werden hier nun auch Ereignisse aufgelistet, deren Inhalte auf der rechten Seite einzusehen sind. Hier ist es ebenfalls möglich, eine Vorschau der Elemente via Skimming-Feature zu erhalten. Die Aufteilung der Oberflächen obliegt allerdings den individuellen Einstellungen des Users. In der neuen Version von iMovie ist es möglich, die Einteilungen bis zu einem gewissen Punkt selbst zu bestimmen.
Sollen Filme von einer Kamera importiert werden, muss diese nur angeschlossen werden. Es öffnet sich ein separates Fenster mit dem Importdialog. Start- und Endzeitpunkt des Imports können hier festgelegt werden. Der Name der einzelnen zu erstellenden Clips ist hier anzugeben, ebenso wie der Speicherort. So können alle Medien von Anfang an strukturiert werden.
Die Bedienung
Die Elemente aus der Bibliothek werden wie gewohnt via Drag&Drop in die Timeline bewegt. Wird nur ein Ausschnitt eines Clips benötigt, kann dieser noch in der Vorschau markiert, und der ausgewählte Teil in die Timeline eingefügt werden.


