Testbericht, Camcorder, Panasonic

Panasonic HDC-SD9 - Der kleine große Bruder der SD5

Donnerstag, 04. September 2008: Im Zuge der allgemeinen Miniaturisierung setzt auch Panasonic auf immer kleinere Formate - allerdings nur im physikalischen Sinne. Die Auflösung bleibt hoch definiert und unter 1920 x 1080 Pixeln steigen Camcorder-Neulinge mittlerweile kaum mehr ein. So auch der SD5 Camcorder-Nachfolger HDC-SD9.

Erster Eindruck:
In elegantem Schwarz-Grau kommt der SD9 daher. Hat man den Camcorder in der Hand, merkt man, dass die Verarbeitung bester Qualität entspricht. Das Display lässt sich butterweich ausklappen, bevor es dann in der Endposition stabil einrastet. Das Gelenk, an dem das Display befestigt ist, wirkt beständig und ist sehr leicht zu bewegen. Jeder einzelne Knopf reagiert sensibel und genau, hat aber bei der Betätigung keinen Millimeter Spielraum. Die rechte Seite der Kamera ist mit aufgerautem Kunststoff versehen, der Mittelteil, der die sensibelsten Bauteile umhüllt, besteht aus Metal. Die Menübar auf der linken Seite ist wieder mit Kunststoff ausgestattet. Der erste Eindruck ist durchaus erfreulich, der SD9 ist ein hochwertiger Camcorder, detailgenau und solide verarbeitet. Was uns allerdings abgeht, ist ein Zubehörschuh.

Ausstattung:
Keine 300 Gramm schwer präsentiert sich der 3CCD Frischling. Aufgezeichnet wird in AVCHD auf SD(HC) Karte - viel mehr würde auch nicht reinpassen in das gerade mal 6,5 x 6,7 x 12,6 cm Gehäuse. Auf den Sucher wird bei den neuen Modellen, wie bei den meisten Konkurrenzprodukten, ebenfalls völlig verzichtet. Mit dem neuen Qualitätsmodus HA1920 und einer Datenrate von 17 Mbit/s lässt sich eine hervorragende Bildqualität erzielen. Durch die effektive Kompression steht die AVCHD-Qualität der von HDV nun kaum mehr nach. Die SD9 zeichnet mit einer Auflösung von 1920 x 1080 auf. Dabei lassen sich drei Aufnahmemodi einstellen, HA 1920 (höchste Bildqualität), HG1920 (sehr gute Bildqualität), HX1920 (gute Bildqualität). Darüber hinaus lässt sich der Modus HE1440 aktivieren, der im bisher üblichen AVCHD-Format in 1440 x 1080i aufnimmt. Mit dieser bereits durchaus akzeptablen Bildqualität lässt sich dann etwa das Dreifache an Videosequenzen auf die gleichgroße Speicherkarte aufnehmen, wie in höchster Auflösung. Es besteht auch die Möglichkeit in 25p aufzuzeichnen, und das optional mit einer Verschlusszeit von 1/25 Sekunde, was die oft so nervigen Ruckler bei 25p etwas reduziert.

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