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Praxisbericht Panasonic HDC-TM 350 und HDC-SD300

Dienstag, 01. Dezember 2009: Die HDC-SD300 wurde bereits im Camgaroo Magazin und auf der Website kurz vorgestellt. Die Bewährungsprobe in der Praxis folgt nun mit diesem Artikel, wobei wir während des Tests gleich die Gelegenheit hatten das neue Topmodell, die TM350 mit in den Test einzubeziehen.

Panasonic HDC-TM350 und HDC-SD300

Heller als der lichte Tag: Die Blendenautomatik neigt zu recht hellen Aufnahmen - eine Automatik-Korrektur (AE -Regelung) fehlt leider.

Die Automatik neigt zu einem leichten Blaustich, und das Himmelblau wirkt auch nicht echt

Schon ohne Verstärkung gelingen stimmungsvolle Dämmerungsaufnahmen. Die automatische Verstärkung (unten) ist hier etwas zu stark.

Die automatische Tonaussteuerung bewältigt auch extreme Lautstärken.

Der TM350 unterscheidet sich von den Vorgängermodellen SD300/HS300 lediglich in zwei Punkten: Während der SD300 „nur“ ein SD-Kartenlaufwerk zum Aufzeichnen der Videos verwendet und der HS300 zusätzlich mit einer 60 Gigabyte Festplatte ausgestattet wurde, baute Panasonic in die TM 350 zusätzlich zum externen SDKartenslot einen internen 64 GB Flash-Speicher ein. Das erklärt auch den Preisunterschied der Camcorder, die ansonsten von der Ausstattung und Bedienung her identisch sind. Die zweite wichtige Neuerung ist der Aktiv-Modus des überragenden Bildsstabilisators. Überzeugt bereits der in der HDC-SD300 / HDC-HS300 integrierte OIS plus, so gelang es Panasonic in der HDC-TM 350 durch den Aktiv-Modus dessen Qualität nochmals zu steigern und das Ergebnis in der Praxis begeisterte.

Äußerlich weist der HDC-SD 300 eine große Ähnlichkeit mit dem Vorgänger SD 100 auf, allerdings ist er etwas größer geworden. Dies gilt auch für das Hybridmodell HDC-HS 300, in dem zusätzlich zum SD-Kartenlaufwerk noch eine 60 GB-Festplatte untergebracht ist und der dadurch etwas breiter ist. Nachteilig wirkt dies sich nur für jene Amateure aus, die den Camcorder gerne in die Jackentasche stecken – kein empfehlenswerter Aufbewahrungsort für ein High-Tech Gerät, wie wir meinen.

Jetzt auch bei Panasonic: Der Touchscreen

Die wohl bedeutendste Neuerung ist die Bedienung mittels Touchscreen. Bisher hatte allein Sony das berührungsempfindliche Display für sich gepachtet. Letztlich ist es aber eine logische Konsequenz, denn die Menübedienung wurde bei den letzten Camcordermodellen immer fummeliger: Der früher für Panasonic-Modelle typische „Joystick“ neben dem Auslöser mutierte zu einer schwammig reagierenden Scheibe an der Gehäuseseite – eine Verbesserung war überfällig. Mit der Neuerung wurde zugleich die Menüauswahl gestrafft: Das Hauptmenü enthält nur noch drei Kategorien. Die für die Aufnahmen relevanten Funktionen sind nun via Quickmenü abrufbar, andere ausschließlich in der manuellen Betriebsart oder der Fotofunktion zugänglich.

Unerreicht ist die Displayhelligkeit. Die gute Hintergrundbeleuchtung lässt auch bei Sonnenlicht die Aufnahme noch gut erkennen – deutlich besser als bei den in diesem Magazin vorgestellten Topmodellen von Canon oder Sony.

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