Testbericht, Camcorder, Samsung
Samsung VP-DC161: DVD für Einsteiger
Mittwoch, 20. Dezember 2006: Nun hat auch Samsung eine Reihe von DVD-Camcordern herausgebracht. Die kompakten Geräte sind, laut Hersteller, besonders für Einsteiger geeignet. Wir haben das kleinste der Geräte unter die Lupe genommen.
Klein leicht und kompakt - das ist der erste Eindruck wenn man den DC161 in die Hand nimmt. Das Gehäuse macht einen etwas wackeligen EIndruck. Bauartbedingt muss es eine gewisse Mindesthöhe aufweisen, schließlich soll das Aufnahmemedium darin Platz finden — wie bei anderen DVD-Camcordern auch. Das hat immerhin einen Durchmesser von 8 Zentimetern. Auch hier unterscheidet sich Samsungs neue Camcorder-Reihe nicht von der Konkurrenz. Die Aufnahmemedien stecken im Handgriff. Die rechte Hand liegt flach am Laufwerksdeckel an. Die häufig benötigten Bedienelemente sind dennoch gut zu erreichen.
Die Menüführung ist übersichtlich und lässt sich über den eingebauten Joystick leicht ansteuern. Wie bei jedem DVD-Camcorder muss auch hier die DVD zunächst formatiert werden bevor darauf aufgenommen werden kann. Dies dauert in der Regel nicht allzu lange – wenn es aber einmal sehr schnell gehen muss, sollte man eine ausreichende Anzahl an Medien vorformatieren. Verwenden lassen sich DVD-R- und DVD+R-Rohlinge letztere auch als Double-Layer-Version. Nach dem Einlegen eines dieser Medien beginnt die Formatierung automatisch. Auch DVD-RW-Medien können mit dem DC161 verwendet werden. Diese lassen sich erst nach einer Sicherheitsabfrage formatieren. Zwei Formatierungsmodi stehen zur Verfügung. „Video“ ermöglicht es die DVD gleich nach dem Finalisieren direkt über einen beliebigen DVD-Player betrachten zu können. Allerdings lässt sich der Inhalt nicht weiter mit dem Camcorder nachbearbeiten. Die Einstellung „VR“ hingegen erlaubt die Bearbeitung der Videos mit dem DC161, wie etwa das Umsortieren und Löschen einzelner Clips. In normalen DVD-Playern lässt sich ein so formatiertes Medium allerdings nicht abspielen.
Die Bildqualität lässt sich manuell steuern. So stehen drei verschiedene Qualitätseinstellungen zur Verfügung. „LP“ („Long Play“) wird am stärksten komprimiert. So passt zwar mehr Video auf die DVD, die Bildqualität leidet jedoch sichtlich. Ein Kompromiss zwischen Bildqualität und Kapazität ist die mittlere der Qualitätseinstellungen mit der Bezeichnung „SP“ („Standard Play“). Für statische Motive und nicht zu heftige Bewegungen im Bild ist dieser Modus durchaus geeignet.


