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Stop-Motion – alte Technik neu entdeckt
Donnerstag, 19. April 2007: Der Stop-Motion Technik bediente sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts Georges Meliés. Er hauchte damit unbeweglichen Dingen Leben ein. Die Technik, die dahinter steckt ist eigentlich ganz einfach zu erklären. Für jedes einzelne Bild wird der Gegenstand oder die Filmkulisse ein wenig verändert. Wenn man die Bilder dann hintereinander abspielt entsteht der Eindruck der Bewegung.
Die Stop-Motion wird oft im Trickfilmbereich angewandt, aber auch als „Specialeffect“ in Realfilmen. Im Laufe der Jahre wurde die Technik zunehmend perfektioniert. In den 50er-Jahren verfeinerte Ray Harryhausen der Technik. In den 80er- und Anfang der 90er-Jahre wurde Stop Motion z.B. im Terminator oder in Star Wars Episode IV und VI eingesetzt.
Aktuell sind die Kurzfilme um Wallace & Gromit und Chicken- Run von Aardman Animation sehr bekannt . Im nächsten Camgaroo Magazin werden wir Ihnen einige Hintergrundinfos über Aardman Animation liefern und wenn wir Glück haben, bekommen wir auch ein Interview.
Für den Hobbyfilmer ergeben sich aus der Stop-Motion- Technik viele Möglichkeiten seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Eine digitale Fotokamera und ein Programm zum Abspielen der Fotos sind ausreichend. Auch passionierte Videofilmer können mit der Integration einiger Stop-Motion-Sequenzen ihren Videofilm aufpeppen.
Camgaroo wird Ihnen auch in den nächsten Ausgaben kreative Anregungen zu diesem Thema geben.
Mit einem Stop-Motion-Film den Camgaroo Award gewonnen
Bereits zum dritten Mal gelang es Stephan Müller den begehrten Camgaroo Award zu erlangen und als Sieger in seiner Altersklasse abzuschneiden. In diesem Jahr produzierte er erstmals einen Videoclip gemeinsam mit seinem Freund Ingo. Die Jury war sich ohne Gegenstimme einig, dieser Film ist an Kreativität und technischer Perfektion kaum noch zu überbieten.
Seinen ersten Videofilm drehte Stephan in der dreizehnten Klasse – ein Schulprojekt, das ihm nicht sonderlich begeisterte. Erst einige Jahre später entdeckte er die Videotechnik für sich und begann 2002 seinen ersten eigenen Film zu drehen. Diesen speicherte er auf einer DVD ab, um ihn zu einem Festival zu senden. Doch der Aufkleber war leicht faltig, klebte nicht richtig und ging immer wieder ab. Stephan schickte die CD nicht ab, sondern schenkte Sie dem Freund des kleinen Bruders, der gerade zu Besuch war, als Geschenk für dessen Mutter. Die wiederum war so begeistert von dem Film und gab ihrem kleinen Sohn als Dankeschön einen Zeitungsausschnitt aus TV-Spielfilm mit, in dem auf den Camgaroo Award hingewiesen wurde.
Daraufhin produzierte Stephan seinen ersten Film für den Camgaroo Award 2004 und belegte auf Anhieb den ersten Platz in seiner Alterskategorie.



