Testbericht, Camcorder, Toshiba
Toshibas Neueinstieg - Der Gigashot Camcorder GSC-A40FE
Donnerstag, 04. September 2008: Neuerdings hat Toshiba wieder den Camcordermarkt für sich entdeckt. Der vor allem für hochwertige Notebooks und LC-Displays bekannte Hersteller versucht mit zwei neuen Modellen nach langer Abstinenz auf dem Camcordermarkt Fuß zu fassen. Wir sind gespannt, ob es gelingen wird und haben uns einmal den GSC-A40FE für Sie angeschaut.
Schon zu Zeiten der analogen Videosysteme war Toshiba mit im Geschäft, wenn auch nicht mit Eigenentwicklungen, sondern VHS-C Modellen von JVC. Vor 20 Jahren sorgte Toshiba auf der CES in Las Vegas mit einem 3D-Camcorder für Aufsehen. Er verfügte über zwei Objektive mit Festbrennweite, die im 60Hz-Takt abwechselnd das Motiv mal mit dem einen, dann mit dem anderen erfassten. Was bei der Wiedergabe auf einem normalen Fernseher recht verschwommen aussah, änderte sich mit dem Aufsetzen einer Spezialbrille mit Polarisationsfiltern, die synchron zur Videoaufnahme immer ein Auge dunkel blendeten, ähnlich dem Verfahren bei 3D-Kinofilmen: Das Bild erschien dreidimensional. Obwohl die Innovation in der damaligen Fachpresse groß gefeiert wurde, kam das Modell nie auf den Markt. Anfang der 90er Jahre zog sich Toshiba aus dem Camcordermarkt zurück.
Aufnahmen im AVC-Codec in Full-HD
Nun will man also wieder dabei sein. Zeitgemäß mit der Aufnahme im AVC-Codec im Full-HD Bildformat 1920 x 1080i. Aufgezeichnet wird auf einer 40 GB Festplatte. Die 10-fach Zoom Optik besorgte man sich – wie JVC - bei Fujinon, der Akku ist mit Hitachi und Panasonic kompatibel, kann allerdings im Gegensatz zu Panasonic nur im Camcorder geladen werden. Als Bildwandler arbeitet ein 1/3 Zoll CMOS mit 2,36 Mio Pixel, von denen effektiv etwa 1,5 Millionen für die Videoaufnahme verwendet werden. Mit 3 Zoll Diagonale fällt das aufklappbare 230.000 Pixel-Display etwas größer aus als bei anderen Anbietern dieser Preisklasse. Einen Suchermonitor gibt es leider nicht. Schade, denn das Display ist bei Sonnenlicht nicht besonders gut zu erkennen - in der Mittenposition der Helligkeitsregelung sogar nicht einmal bei bewölktem Himmel.
Automatiken und Menüeinstellungen
Die Bedienung der Menüeinstellungen erfolgt über ein Einstellrädchen und einem Navigationsknopf am linken Displayrand. Eine Menüposition gestattet die Inbetriebnahme durch Aufklappen des Displays – eine sehr praxisgerechte Funktion, an die man sich schnell gewöhnt, auch wenn sich dadurch die Akkulaufzeit von ca.


