Titelstory, News, Kino
…und Action – am Mittwoch fiel die Start-Klappe für „Pension Freiheit“
Donnerstag, 05. Mai 2011: Ein Traum wird wahr: Camgaroo Award–Gewinner-Team startet erstes professionelles Kinoprojekt in Bad Tölz. Gabriele Lechner (LechnerMedia/Camgaroo) ist Koproduzentin.

Regisseur und Drehbuchautor Markus Kleinhans (links) und Hauptdarsteller Luky Zappatta (Kommisar Rio Hartmann, rechts). Foto: Christoph Zach

Foto: Christoph Zach

Foto: Christoph Zach
Welcher ambitionierte Amateurfilmemacher träumt nicht von einem Kinofilm, den er selbst produziert hat. Die Camgaroo Award Gewinner Markus Kleinhans und Andreas Jordan träumen nicht nur davon, sondern setzen ihn auch in die Tat um.
Mit enormem Engagement auf Kosten der Freizeit, einem relativ überschaubaren Budget, das zum großen Teil von Sponsoren aufgebracht wurde und einer Portion Mut und Risikobereitschaft produzieren sie ihren ersten professionellen Kinofilm in Bad Tölz.
Pension Freiheit ist der Titel des Krimis. Die Story basiert auf einer wahren Geschichte und ist dem Buch „Mordsgeschichten aus Bad Tölz und dem Isarwinkel“ von Maximilian Czysz und Christoph Schnitzer entnommen. Czycz verfasste in Zusammenarbeit mit Markus Kleinhans auch das Drehbuch.
Pension Freiheit spielt in den 80er Jahren in Bad Tölz. Ein Bande Schleuser bringt immer wieder Flüchtlingen aus der DDR nach Bayern. Doch nicht immer geht alles glatt. Als eine Stasi-Agentin zu Tode kommt und in der Pension Freiheit eine Briefbombe hoch geht, haben die beiden Kommissare Walter Degenhardt und Rio Hartmann alle Hände voll zu tun, um wieder für Recht und Ordnung zu sorgen. Ein Krimi – voller Spannung und mit gut herausgearbeiteten Charakteren – hier treffen zwei Kulturen – die bayerische und die ostdeutsche – aufeinander. Wenn das mal gut geht…
Initiator des Projektes ist Markus Kleinhans, der als Kind bereits die ersten Videofilme drehte. Animiert durch den Camgaroo Award, dem bedeutendsten Amateurfilmwettbewerb, der in den Medien auch als der „Oscar der Hobbyfilmer“ bezeichnet wird, griff er erneut zur Kamera und gewann auf Anhieb zwei Jahre hintereinander in seiner Altersklasse den ersten Preis. Von nun an war Markus Kleinhans vom Filmfieber gepackt. So wurde 2006 der erste Langfilm „Tödliche Verbindungen“ verwirklicht und erfolgreich an das Bayerische Fernsehen verkauft. In vielen großen Städten lief der Film vor ausverkauftem Publikum im Kino.
