3D/Stereoskopie

Stereoskopie-Grundlagen, Teil 5: Wellenlängenmultiplextechnik oder Interferenzfiltertechnologie

Wie immer, wenn neue Techniken den Markt erobern, werden diese ständig verbessert oder durch neue Verfahren erweitert. So gibt es beispielsweise ein Verfahren namens Interferenzfiltertechnologie oder auch Wellenlängenmultiplextechnik genannt, das von der deutschen Firma Infitec GmbH entwickelt und in leicht abgewandelter Form von Dolby Laboratories unter „Dolby 3D“ lizenziert wurde.

Bei diesem Verfahren wird ein spezieller Filter vor dem Projektor angebracht. Dieser splittet das Licht jeder Grundfarbe in zwei unterschiedliche Wellenlängen. Durch den in der Spezialbrille integrierten Interferenzfilter wird für jedes Auge nur ein Triplet an Grundfarben sichtbar. Logischerweise kommt es dadurch zu leichten Unterschieden in der Farbwahrnehmung. Diese werden aber geschickt bereits vor der Projektion korrigiert, so dass zumindest subjektiv eine optimale Farbwahrnehmung gewährleistet ist.

Für diese Methode ist keine extra beschichtete Silberleinwand erforderlich. Es reicht eine weiße Fläche. Deshalb eignet sie sich besonders für Messen oder Schulungen.



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