Interview, Aktuelle Produktion

Filmemacher Christoph Nowak – Mysteriös und mit viel Geschick eingesetzt: Special Effects

 Mittwoch, 23. Januar 2013: Christoph Nowak und Andreas Hoehle gewannen mit Ihrem Film „Heuchler“ den ersten Preis in der Kategorie „Kurzfilm mit Spielfilmcharakter – Mystery“ beim Camgaroo Award 2012. Inhalt: Was wäre, wenn dein Leben an einem Tag aus den Fugen gerät und du alles verlierst, was du je hattest? Und das nur, weil du eine einfache Entscheidung nicht getroffen hast: Passt du dich dem Denken der Leute an, oder wählst du deinen eigenen Weg? Das Leben ist hart und voller Entscheidungen. Nur was passiert, wenn man diese Entscheidungen nicht treffen will? Welche Wahl bleibt einem dann? 
[Text- und Bildmaterial: Gabriele Lechner und Christoph Nowak, © Camgaroo/LechnerMedia]

Camgaroo: Würdest Du bitte Dich und Dein Team kurz vorstellen.

Christoph Nowak: Unser Filmteam heißt Epic Vision Pictures und hat sich bereits 2008 gegründet. Die Gründer waren Benjamin Schulz, der heute noch vor allem 3D Animation macht und ich. Zu der Zeit hatten wir beide schon seperat verschiedene Kurzfilme gedreht und auch ein paar Projekte zusammen durchgezogen, bis wir dann beschlossen haben, uns zusammen zu tun. So entstanden im Laufe der Zeit mehrere Kurzfilme von uns.

„Heuchler!“ entstand dann aber im Rahmen der Berufsschule, zusammen mit Andreas Höhle, der seitdem auch zum Epic Vision Pictures Team gehört. Andreas und ich machen eine Ausbildung zum Film-und Videoeditor, also im Prinzip zum Cutter oder VFX-Designer. Wir bekamen die Aufgabe, einen Kurzfilm zum Thema „Kontraste“ zu drehen, bei dem es besonders um die Bildgestaltung ging. Aus einer Idee von mir entstand dann schließlich „Heuchler!“. Andreas ist 22 Jahre alt, ich bin 21. Wir haben uns in der Berufsschule erst kennen gelernt, verstehen uns seitdem super. Meine Hobbys sind Filme machen, Geschichten entwickeln, ins Kino gehen, viele Filme und Serien schauen, außerdem lese ich sehr viel.

Camgaroo: Seit wann beschäftigst Du Dich mit dem Filmemachen?

Christoph Nowak: Ich beschäftige mich seit meinem 12ten Lebensjahr mit dem Thema Filmemachen. Ich war schon immer so der kreative Typ, der viele Ideen und Geschichten im Kopf hatte und sie gerne mit anderen Teilen wollte. Anfangs versuchte ich es mit Comic zeichnen, merkte aber recht schnell, dass mein Zeichentalent nicht über das Strichmännchen-Niveau sonderlich hinaus kommt. Da ich aber unbedingt wollte, dass meine Ideen gesehen werden können, versuchte ich es mit dem Filmen. Erst ging es los mit einer kleinen Foto-Digitalkamera und winzigen Filmchen, aber ich fing an mich stark zu interessieren, gerade der Dramaturgie halber, die hinter einem Film steckt. Also arbeitete ich mich tiefer in die Materie ein und eignete mir verschiedene Schnitt- und Compositingprogramme an, aber auch auf 3D wagte ich einen Versuch. Irgendwann habe ich begriffen, dass es das ist, was ich mein Leben lang machen möchte und ich beschloss, mein Hobby zum Beruf zu machen. Aus diesem Grund mache ich derzeit eine Ausbildung zum Film- und Videoeditor bei der visavis Filmproduktion GmbH. Langfristig ist mein Ziel aber die Regie, um wirklich das zu verwirklichen, was mich seit Anfang an reizt: Geschichten zu erzählen und diese Ideen und Visionen mit anderen zu teilen.

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