Testbericht, Camcorder, Canon
Canon XF300/305: Ein Profi nicht nur für den Prosumer-Bereich
Montag, 24. Januar 2011: Mit dem neuen Camcorderduo XF300/305 wird nun auch im Prosumer-Segment von Canon die bandlose Ära eingeläutet. Sie basieren zwar weitgehend auf dem Bedienkonzept der weiterhin im Sortiment befindlichen HDV-Modelle XH-A1s und XL-H1s, bieten technisch aber einige Neuerungen bzw. Verbesserungen, auf die wir hier näher eingehen wollen. [von Bernhard Renner, Robin Alting van Geusau, GL]
Da eine genauere Beschreibung des enormen Funktionsumfangs den Rahmen dieser Vorstellung sprengen würde, möchten wir an dieser Stelle auf die beiden Artikel über den XH-A 1 in Heft 1/2007 und XH-G1s in Heft 1/2009 verweisen, in denen die Menü-Funktionen und ihre Bedeutung für „noch-nicht-Profis“ genauer beschrieben sind. Sie sind in unserem Artikel-Archiv unter www.camgaroo.com nachzulesen.
Das Profi-Lager im Visier
Im Gegensatz zum Amateurlager verfügt der XF300/305 über zwei CF-Speicherkartenslots. Der SD-Einschub im Handgriff dient lediglich zum Speichern und Laden benutzerdefinierter Presets. Ist eine CF-Karte voll, wird automatisch und ohne Aufnahmeunterbrechung auf die nächste gewechselt. Beim Kompressionsverfahren ist AVCHD außen vor, stattdessen bevorzugt der XF300 MPEG-2 Long-GOP mit Datenraten zwischen 25 und 50 Mbit/s in einem MXFContainer, wie er im Profbereich immer häufiger verwendet wird.
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