Testbericht, Camcorder, Casio
Casio Exilim EX-FS10 im Test: Hochgeschwindigkeits-Aufnahmen inklusive
Sonntag, 10. Januar 2010: Die Casio Exilim EX-FS10 hat es in sich. Sie eignet sich durch ihre Schnelligkeit nicht nur hervorragend für gute Schnappschüsse, sondern zeichnet Videos mit bis zu 1000 fps auf. Im Serienbildmodus ist sie in der Lage pro Sekunde 30 Fotos in 6-Megapixel-Auflösung aufzunehmen. Sie ist damit optimal geeignet für sportliche Fotoschützen, die Wert auf „Schnellschüsse“ legen oder für Filmer, die extreme Slowmotion-Sequenzen in ihr Video einbinden möchten. Bei der Produktbeschreibung findet man auf amazon.de einige beeindruckende Beispiele.

Casio Exilim EX-FS10

Der Serienbildmodus eignet sich hervorragend zum Analysieren von Bewegungsabläufen.
In der Praxis sollte man allerdings wissen, dass die Aufnahmequalität sehr abhängig ist von der optimalen Ausleuchtung. Stellt man im Menü Qualität unter dem Menü- punkt HS-Bildrate 1000 fps ein, so liegt die Bildgröße nur bei 224 x 64 Pixel, bei 420 fps beträgt sie 224 x 168 und bei 210 fps 480 x 360 Pixel. Die aufgenommene Sequenz rauscht ziemlich, wenn man die Szene nicht wirklich gut ausleuchtet. Hier ist einiges an Geduld und Ausprobieren gefragt, um die besten Einstellungen herauszu inden und wirklich gute Ergebnisse zu erzielen. Der Autofokus reagiert schnell. Darüber hinaus können noch weitere Fokuseinstellungen ausgewählt werden, z.B. Makro, manuelle Steuerung oder „Unendlich Fokus“. Die intuitive Bedienung kann überzeugen und selbst Neulinge kommen schnell damit zurecht. Die maximale Bildau lösung beträgt 9,1 Megapixel.
Praktisch ist auch der Best Shot: Drückt man unten rechts die kleine Taste mit der Bezeichnung BS, so erhält man eine Auswahl von zahlreichen Icons. Jedes Icon steht für eine andere bereits in der Kamera definierte Voreinstellung.
