Testbericht, Software, Corel

Corel VideoStudio Pro X4: erster Test

Mittwoch, 23. Februar 2011: Pünktlich zur anstehenden CeBit stellt Corel die 4. Version seines VideoStudio Pro X vor. Es wurde an die neue Prozessorgeneration von Intel angepasst und für Windows 7 im 64 Bit Modus optimiert. Außerdem gibt es einige Neuerungen, die wir uns bereits angesehen haben.

Corel VideoStudio Pro X4

Corel VideoStudio Pro X4

Corel VideoStudio Pro X4: das Hauptschnittfenster

Corel VideoStudio Pro X4: Stop-Motion-Animation

Beim Start des Programms sieht man zunächst die vertraute Oberfläche mit Vorschaufenster, Clipbibliothek und Timeline, die sich wahlweise auch wieder in der Storyboardansicht darstellen lässt. Die Layoutvorgaben früherer Versionen gibt es nicht mehr, stattdessen lassen sich die einzelnen Elemente nun voneinander abkoppeln und in Größe und Position flexibel verändern. Bis zu drei benutzerdefinierte Layouts lassen sich somit speichern.

Auch Dual-Head Grafikkarten werden unterstützt und ist ein HDMI-Ausgang am PC/Laptop vorhanden, kann man auch einen geeigneten Flach-TV anschließen. Wer allerdings nun auf eine Vorschau in HD-Qualität hofft wird enttäuscht, denn dafür reichen die Ressourcen des Programms doch nicht aus.

Gestraffte Bearbeitungsschritte

Wie gewohnt, ist der Arbeitsablauf in VideoStudio in Bereiche gegliedert. Gegenüber früheren Versionen hat man deren Zahl jedoch nun auf die Sektionen „Aufnahme“, „Bearbeiten“ und „Ausgeben“ reduziert – Pinnacle’s Studio lässt grüßen. Die erste ist eigentlich nur noch für Aufnahmen von einem DV/HDV-Camcorder, einem DVB-T Stick für TV-Mitschnitte oder einer Webcam von Bedeutung.

Neu: Das Stop-Motion Tool

Mit ihm lassen sich kleine Animationsfilmchen mit jeder Kamera realisieren, die ein Livebild liefert (Firewire oder USB).

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