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Der „BDFA“ wird 75!
Montag, 02. Dezember 2002: Gut und schön, werden Sie sagen, lieber Leser, es ist ja immer sehr erfreulich, wenn jemand einen 75. Geburtstag feiern kann. Aber wer oder was ist der „BDFA“? Und geht mich denn das etwas an? Gemach, die Erklärung folgt auf der Stelle!
Der BDFA? Was also ist das? Es ist die Abkürzung für den ''Bund Deutscher Film- und VideoAmateure e.V.''. Ein Verein also? Gewiss. Aber wenn bei diesem Begriff so mancher abschätzig die Nase rümpfen, sich über die gerade in Deutschland sattsam gepflegte ''Vereinsmeierei'' mokieren sollte, so ist dies beim BDFA unangebracht. Denn der BDFA ist durchaus nicht in jene mit Recht berüchtigte Kategorie der Satzungsbüffler und Versammlungsfanatiker einzuordnen - er ist vielmehr eine Verein - oder besser: eine Vereinigung von Individualisten. Und das hängt zusammen mit den Interessen, die er vertritt, mit der Sache, um die es ihm geht. Der BDFA vereinigt unter seinem Dach - denn er ist ein ''Dachverband'' - jene rund 300 Film- und Videoklubs, die in der Bundesrepublik Deutschland seit vielen Jahrzehnten existieren. Darüber hinaus ist er Mitglied der UNICA (Union international du cinema non professionelle), des Internationalen Amateurfilmverbandes, in dem die nichtprofessionellen Filmschaffenden aus inzwischen rund 35 Ländern zusammengeschlossen sind. Dazu gehören fast alle europäischen Staaten, eingeschlossen die der ehemaligen Sowjetunion, dazu gehören Länder in Südamerika und Afrika (u.a.