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Kinostart: „Sommer der Gaukler“ von Marcus H. Rosenmüller
Freitag, 23. Dezember 2011: Wer zum Jahresende Sehnsucht nach etwas Leichtigkeit hat, dem möchten wir den neue Marcus H. Rosenmüller Film empfehlen (von Gabriele Lechner)
„Sommer der Gaukler“ wurde nach der Romanvorlage von Robert Hültner geschrieben und führt uns in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Schikaneder (Max von Thun) zieht mit seiner Frau Eleonore (Lisa Maria Potthoff) und einer Schauspielgruppe (darunter auch Nicholas Ofczarek) durchs Land, immer kurz vor dem Bankrott, aber mit der Hoffnung auf den großen Durchbruch. Als die Truppe in Salzburg keine Spielerlaubnis erhält, machen sie mit Sack und Pack in einem kleinen heruntergekommenen Bergdorf Halt, um auf die Erteilung der Spielerlaubnis zu warten. Dabei geraten sich die Schauspieler immer mehr in die Haare. Währenddessen entfacht im Dorf eine Revolte der Bergleute gegen den ausbeuterischen Bergwerksbesitzer Fran Paccoli (Erwin Steinhauer), zu deren unfreiwilligem Anführer der Allgäuer Georg Vester (Maxi Schafroth) wird. Begeistert vom Drama, das sich vor seinen Augen abspielt, beginnt Schikaneder mit dem Schreiben seines „Weltentheaters“.
SOMMER DER GAUKLER basiert auf einer historischen Begegnung: Der Schauspieler, Sänger, Theaterdichter, Bühnenregisseur und Ensembledirektor Emanuel Schikaneder lernte 1780 in Salzburg Leopold Mozart und seinen Sohn Wolfgang Amadeus kennen.
