News, Software, Adobe
Künftig nur noch 64-bit: Adobe Premiere Pro und After Effects
Donnerstag, 22. Oktober 2009: Adobe hat heute darüber informiert, dass Adobe Premiere Pro CS4 und Adobe After Effects CS4 die letzten Versionen sein werden, die der Softwarehersteller für 32-bit-Betriebssysteme anbietet. Nachdem drei Versionen lang parallel 32-bit- und 64-bit-Betriebssysteme unterstützt wurden, werden künftige Versionen dieser Programme nur auf 64-bit-Betriebssystemen lauffähig sein.
64-bit-Unterstützung wurde erstmal mit der Einführung von Premiere Pro CS2 und After Effects CS2 angeboten. Im Laufe der folgenden Produktversionen hat Adobe die Software weiter optimiert und deren Architektur an 64-bit angepasst. Parallel hierzu haben sich Computer in die gleiche Richtung entwickelt, so dass heute die meisten modernen PCs 64-bit-fähig sind. Praktisch alle Intel-basierten Macintosh-Systeme unterstützen 64-bit-Anwendungen direkt, Windows-Nutzer können eine 64-bit-Version von Windows wählen, um von den Hardware-Kapazitäten ihres PCs in vollem Umfang profitieren zu können. Dadurch, dass der Fokus bei der Entwicklung künftiger Versionen von Premiere Pro und After Effects ausschließlich auf 64-bit liegen wird, kann Adobe Video-Profis die bestmögliche Software-Leistung bieten. Hierzu zählen mehr Geschwindigkeit bei der Bearbeitung, schnelles Wechseln zwischen Werkzeugen und schnelleres Rendering.
Adobe gibt Veränderungen, die die Unterstützung von Betriebssystemen und Hardware betreffen, bereits jetzt bekannt, damit Kunden ausreichend Zeit haben, ihren Umstieg zu planen. Darüber hinaus hat Adobe ein White Paper veröffentlicht, welches über die Vorteile des Einsatzes von Adobe-Software auf 64-bit-Betriebssystemen informiert: Link zum White Paper
Besitzer einer Creative Suite 3 oder Creative Suite 4 werden auch weiterhin die Möglichkeit haben, die Software auf einem 32-bit-Betriebssystem zu nutzen.

