Testbericht, 3D, Camcorder, JVC

Praxistest: JVC TD1

Montag, 23. Januar 2012: Der JVC TD1 wirkt sehr futuristisch und fällt durch sein ungewöhnliches Design auf. Wie der Sony TD10 ist er ein echter 3D-Camcorder, der mit zwei HD GT-Objektiven und zwei lichtempfindlichen CMOS-Sensoren mit jeweils 3,32 Megapixel ausgestattet ist.

JVC TD1

JVC TD1

Ungewohnt, aber übersichtlich – externe Bedienbuttons des JVC TD1

Ungewohnt, aber übersichtlich – externe Bedienbuttons des JVC TD1

Zwei Datenströme durchwandern Objektive und Sensoren, ehe diese im Side-by-Sidy Modus als 1920 x 1080 AVCHDFile oder wahlweise im MVC-Format als Frame-by-Frame in 2 x 1980 x 1080 aufgezeichnet werden.

Der Vorteil liegt darin, dass man vorher festlegen kann, ob man sich für das leicht editierbare AVCHD-Format oder für das MVC (Containerformat) entscheidet, das von der Bildqualität noch ein Stück beeindruckender ist. JVC nennt sein System „LR Independent Format“, was soviel bedeutet, wie linkes und rechtes Bild werden unabhängig voneinander aufgenommen und können in unterschiedlichen Formaten abgespeichert werden.

Der JVC TD1 verfügt über einen 5fach Zoom im 3D Modus und einen 10fach Zoom im 2D Modus. Der 8,8 cm große LCD-Monitor mit einer Auflösung von 920.000 Pixel kann wie bei der Sony auch als 2D oder autostereoskopischer 3D Monitor eingesetzt werden, also ohne Brille und bietet eine gute Bildqualität.

Recht ungewöhnlich ist die Bedienung des Camcorders. An der Rückseite sind im Halbkreis angeordnete, Tasten angebracht. Ein bläulich strahlender Knopf in der Mitte des Tastenfeldes ist mit 3D gekennzeichnet.

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