Testbericht, 3D, Camcorder, Sony

Praxistest: Sony TD10

Mittwoch, 25. Januar 2012: Auf den ersten Blick wirkt die Sony TD10 etwas klobig. Doch sobald man den Camcorder in der Hand hält, verliert sich der erste Eindruck, denn er lässt sich erstaunlich gut halten und bedienen.

Sony TD10

Sony TD10

Auf Knopfdruck umschalten von 2D auf 3D-Display

Auf Knopfdruck umschalten von 2D auf 3D-Display

Anders als die Panasonic und nach dem gleichen Prinzip wie die JVC TD1 ist der Camcorder mit einer fest installierten Doppellinse ausgestattet. Die Stereobasis, also der Abstand der beiden Linsen zueinander beträgt 3,1 cm, so dass der 3D Effekt auch in die Tiefe des Bildes deutlicher ausfällt, als bei der Panasonic, deren Linsenabstand nur 1,5 cm beträgt.

Der Konvergenzpunkt, also die Position, an der beide Bilder deckungsgleich erscheinen liegt bei der Sony im Automatikzustand etwa bei 1,5 m. Der Konvergenzpunkt bzw. die Parallaxe kann mit Hilfe des Drehrädchens und der Funktion 3D-Tiefeneinstellung noch um ca. 2 - 3 mm (auf dem Bildschirm) verändert werden. Dadurch lässt sich der Konvergenzpunkt nochmals einige Meter nach hinten verschieben. Objekte, die dann vor dem Konvergenzpunkt liegen, erscheinen als sog. Popout.

Über die beiden hochwertigen G-Objektive und mit Hilfe von zwei Exmor R CMOS Sensoren werden zwei Streams aufgezeichnet und in einem Art Datencontainer als MVC-Datei abgelegt. Dabei kommt nicht das bisher bekannte Side-by-Side Verfahren zum Einsatz, wie bei Panasonic oder JVC beschrieben, sondern das sog.

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