Testbericht, Camcorder, Sony

Sony NEX-VG10: erster Camcorder mit Wechselobjektiv und großem Bildsensor

Montag, 24. Januar 2011: Kreative Filmer störten sich am immer schon am „Videolook“, jenen „flachen“ Aufnahmen ohne Tiefenwirkung, bedingt durch die hohe Schärfentiefe, die immer kleinere Bildsensoren lieferten. Nun versucht Sony als erster Hersteller, verlorenes Terrain bei den kreativen Filmern zurückzugewinnen: Der NEX-VG10 ist der erste Camcorder mit großem Bildsensor und Wechseloptik zu einem erschwinglichen Preis. Ob der Coup gelingt? [Von Bernhard Renner und Gabriele Lechner]

Sony NEX-VG10

Sony NEX-VG10

Gab´s so was Ähnliches nicht schon mal?

Es scheint fast so zu sein, wie vor 30 Jahren, als die ersten Heimvideokameras auf den Markt kamen: Diese hatten eine 1“ Aufnahmeröhre und ein Wechselobjektiv mit C-Mount Gewinde. Zoom und Focus wurden von Hand eingestellt, denn Motorzoom und Autofokus folgten erst in den Jahren danach. Auch bei den ersten Camcordern war der Autofokus noch nicht selbstverständlich. Seit mehr als 20 Jahren gehört er aber zur Standardausstattung. Für den Amateurfilmer gab er seither immer dann Anlass zur Kritik, wenn die Aufnahmen nicht so scharf wurden, wie er es vom Fernsehen her gewöhnt war. Und nun also: Back to the roots – aber mit CMOS Bildsensor und digitaler Full- HD Aufzeichnung auf Speicherkarte.

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