Testbericht, Camcorder, Sony
Sony NEX-VG20E
Mittwoch, 09. November 2011: Bereits der Vorgänger VG10 sorgte als erster Wechselobjektiv- Camcorder für Furore. Jetzt kommt der Nachfolger in den Markt mit einer Reihe von Optimierungen.
Der Exmor APS-C HD CMOS Bildsensor der VG20E bietet eine höhere Auflösung von effektiv 16,1 Megapixeln ((VG10 14 Megapixel). Damit konnte die Bildqualität bei Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen deutlich verbessert und das Bildrauschen abgemildert werden.
Die VG20E filmt im progressiven AVCHD Format (Version 2.0) mit wahlweise 50 oder 25 Vollbildern pro Sekunde (1080/50p und 1080/25p). Im 25p Modus stehen zudem die Funktionen „Cinema Tone Gamma“ und „Cinema Tone Colour“ zur Verfügung, die Farben und Kontrasten einen professionellen Kino-Look verleihen. Daneben bietet die VG20E auch die Möglichkeit, in geringerer Auflösung - beispielsweise im Format 1440 x 1080/50i - oder auch MPEG2-Videos in Standard-Auflösung aufzunehmen.
Besonderen Wert wurde auf die ergonomische Verbesserung der VG20E gelegt: Der neu gestaltete Handgriff erleichtert die Stabilisierung des Camcorders von Sony. Über ein Kontrollrad lassen sich nun Belichtung, Blende und andere Einstellungen vornehmen, auch wenn das Display eingeklappt ist. Durch diese Anpassungen gestaltet sich das Filmen mit der VG20E deutlich komfortabler. Auch die Gestaltung der Bedienknöpfe folgt einem verbesserten Konzept: Kernfunktionen wie Blende, Verschlusszeit und Programmautomatiken können nun über eigene Knöpfe direkt angesteuert werden.
