Kamera/Bildgestaltung

Camcorder-Grundlagen: Bildsensoren

3-Chip-Technik

Wie der Name schon vermuten lässt, werden hier wirklich drei Chips eingesetzt. Mit Hilfe von Prismen wird das Bild auf die drei Sensoren verteilt. Die Farbfilter für die Grundfarben Rot, Grün und Blau sitzen jeweils direkt vor den Chips. Vorteil dieses Verfahrens ist natürlich, dass für die Farbinformationen die volle Auflösung der Bildsensoren zur Verfügung steht. Die Tatsache, dass gleich drei der teuren Chips verbaut werden, die noch dazu extrem genau montiert werden müssen macht diese Technik im Vergleich zum 1-Chip-Verfahren deutlich teurer. So waren 3-Chip-Kameras lange Zeit ausschließlich im Profibereich zu finden. Größere Stückzahlen und dadurch geringere Produktionskosten sorgen dafür, dass diese Technologie eine höhere Verbreitung auch im Amateur- und semiprofessionellen Bereich findet. 

Welches Format sich letztendlich durchsetzen wird ist zur Zeit noch offen. Sowohl CCD- als auch CMOS-Sensoren haben vor und Nachteile. Zu erwarten steht, dass hier unter anderem die Produktionskosten ausschlaggebend sein werden. Diese sind bei der CMOS-Techologie deutlich geringer.

(Björn Kindler)

ANZEIGE:
Filmwettbewerb Aktuelle Lebensumstände



  • 1-Chip-CCD: winzige Filter vor den einzelnen Bildpunkten ermöglichen das Erfassen der Bildfarben

  • 3-Chip-CCD: durch ein Prisma wird das Bild auf die 3 Chips aufgeteilt. Farbfilter vor den einzeln en Chips separieren die Farbinformationen des Bildes