Schnitt

Die Kunst des Weglassens: Videos richtig kürzen

In der Kürze…

Oft stellt man bei der Nachbearbeitung fest, dass Zooms zu langsam vorgenommen wurden. Auch diese lassen sich durch Zwischenschnitte oder Zeitraffer verkürzen. Bei Schwenks hingegen funktionieren Zwischenschnitte eher selten. Hier kann immer noch auf den Zeitraffer-Trick zurückgegriffen werden.

Welche Einstellung generell wie lange gezeigt wird hängt von deren Inhalt und dem allgemeinen Schnittrhythmus ab. Detailaufnahmen können vom Betrachter einfach und schnell erfasst werden und in rascher Abfolge wechseln. Totalen mit vielen Einzelheiten sollten länger stehen bleiben. Vermeiden Sie Wiederholungen. Der Betrachter bekommt sehr schnell mit, ob er eine Szene schon einmal gesehen hat. 

Bei der Auswahl der Szenen sollte die Story nicht zu kurz kommen. Der Betrachter muss die einzelnen Einstellungen chronologisch und örtlich zuordnen können. Am besten Sie bitten einen Freund oder Verwandten um ein ehrliches Urteil — quasi als Generalprobe. Nehmen Sie konstruktive Kritik ernst und sehen Sie diese als Chance zur Verbesserung — es lohnt sich!

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Footage_Bewertung_01.pdf48 K

  • Unscharfe Aufnahme - diese sollte lieber nicht verwendet werden

  • Unterbelichtet - eventuell lässt sich noch etwas retten

  • Verwackelt - auch diese Aufnahme gehört eher in den Ausschuss