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Adobe verkündet Fortschritte für Video- und Filmproduktion

 Mittwoch, 13. April 2016: Die Art und Weise, auf Inhalte zuzugreifen und sie aufzurufen, hat sich radikal verändert. Unternehmen in der Medien- und Unterhaltungsbranche sowie Kreativprofis stehen zunehmend unter Druck, ihre Inhalte auf immer neuen Wegen zu kreieren, bereitzustellen und zu monetisieren. Zudem müssen sie mit rasanten, technischen Entwicklungen Schritt halten, etwa in Sachen hochauflösende Datenerfassung, neue Lieferformate oder auch virtuelle Realität, um nur einige zu nennen. Firmen sehen sich darüber hinaus einer explosionsartig zunehmenden Nachfrage nach Inhalten gegenüber und müssen verstärkt dazu übergehen, wirkungsvolle Arten von Inhalt (wie Video) in ihre Kommunikationsstrategien einzubinden.

Im Vorfeld der National Association of Broadcasters Show (NAB) nächste Woche (16. bis 21. April 2016, Las Vegas Convention Center) stellt Adobe heute einige neue Funktionen seiner Creative Cloud für die Bereiche Videobearbeitung, Animation, Audio und Kollaboration vor. Unternehmen in der Medien- und Unterhaltungsbranche verknüpfen diese fortgeschrittenen Funktionen mit Adobe Primetime, um TV- und Videoinhalte bildschirmübergreifend bereitzustellen. Mit den digitalen Marketingtools von Adobe können Fernsehsender und Pay-TV-Anbieter Zuschauer gewinnen, binden und pflegen. Dies geschieht, indem die Zuschauer OTT-Inhalte („Over the top“) über unterschiedliche internetfähige Geräte, etwa Apple TV, Sony PlayStation, Roku oder Microsoft Xbox, empfangen.

Vom 16.-21. April wird Adobe auf der diesjährigen NAB Show seine aktualisierten Tools und neuen Workflows am Stand Nr. SL3910 in der South Hall im Las Vegas Convention Center, sowie an über 120 Partnerständen, dem Publikum präsentieren.

Die Video-Tools der Creative Cloud werden zur Anlaufstelle Nummer eins von immer mehr Filmredakteuren, seien es preisgekrönte Hollywood-Streifen oder Independent-Produktionen. Das jüngste Beispiel ist „Deadpool“, der Kassenschlager von 20th Century Fox. In einem Forum der Creative Master Series auf der NAB Show wird das Post Production-Team von „Deadpool“ am 19. April von 16:15 bis 17:00 Uhr Ortszeit über seine hochgradig modernisierten Arbeitsabläufe sprechen und verraten, warum sie sich für Adobe Premiere Pro CC entschieden haben.

Weitere, noch ausstehende Produktionen, bei denen Premiere Pro CC zum Einsatz kommt, sind u. a. David Finchers neue Netflix-Serie „Mindhunter“ und Scott Waughs „6 Below“ mit Josh Hartnett in der Hauptrolle, der zurzeit mit 6K RED gedreht wird und anschließend mit Premiere Pro nativ bearbeitet werden soll.

Die Video-Tools in der Creative Cloud treiben zudem eine ganz neue Generation von Inhalten an, die über soziale Kanäle wie YouTube, Facebook oder Instagram bereitgestellt werden.

„Die Videos, die wir bei RocketJump machen, sind Unterhaltung pur“, erklärt Freddie Wong, Gründer von RocketJump, dem hybriden Studio-/Produktionsunternehmen hinter dem beliebten RocketJump-Channel auf YouTube mit seinen knapp acht Millionen Abonnenten und 1,3 Milliarden Klicks. „Wir nutzen die Adobe Creative Cloud seit Jahren und lieben die neuen Funktionen, die bald dazukommen werden. Neben der Bearbeitung von nativem Filmmaterial mit Premiere Pro und der Erzeugung großartiger visueller Effekte mit After Effects nutzen wir Photoshop für Grafiken, Audition zur Klangverbesserung, Media Encoder für den Export von Inhalten und seit Kurzem Creative Cloud Libraries, um Assets mit anderen zu teilen.“

Eintauchen in kreative Welten

Schon seit jeher hat Adobe mit seinen Technologien ungeahnte kreative Wege in der Film- und Videoproduktion eröffnet, und nun kommt noch das Gefühl des Eintauchens hinzu. In der kommenden Version der Creative Cloud – ab Sommer erhältlich – wird Premiere Pro CC mit neuen VR-Funktionen aufwarten, darunter einem Sichtfeldmodus („Field of View“) für sphärische Bildmontagen. Dank der Integration von Adobe Stock in die CC-Apps profitieren unsere Kunden bereits heute von bis zu zehnfachen Produktivitätssteigerungen durch die Einbindung von Stock-Inhalten in kreative Projekte, z. B. Video. In seiner nächsten Version wird Adobe Stock mit einer verbesserten Verbindung zu CC-Anwendungen ausgestattet sein, und neue Workflows werden es den Nutzern von Adobe Bridge und Lightroom ermöglichen, Inhalte direkt aus der App in Adobe Stock herein zu laden.



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