News, Software, Postproduktion

Creative Cloud und Primetime stehen bei Adobe im Mittelpunkt der NAB 2015

 Donnerstag, 09. April 2015: Adobe stellt Neuerungen seiner kompletten Software-Palette für Videobearbeitung vor. Mit zahlreichen Innovationen und neuen Funktionalitäten will Adobe die Arbeit von Rundfunkanstalten, Filmemachern und Video-Profis erleichtern.

Adobe nutzt die Branchenleitmesse NAB in Las Vegas (11. bis 16. April 2015) für eine Vorschau auf wichtige Updates für die Videotools der Adobe Creative Cloud, deren Auslieferung in den kommenden Monaten erfolgen wird. Zu dieser Software-Palette gehören Adobe Premiere Pro CC, After Effects CC und eine mobile iOS-App. Bedeutende Fortschritte in der Farbtechnologie und eine weitere Optimierung von Workflows sind die zentralen Themen der neuen Versionen der erfolgreichen Videobearbeitungsprogramme.

Das neue Lumetri-Farb-Panel in Premiere Pro CC (ein Farb-Workflow) kombiniert die Vorteile der Technologien von Adobe SpeedGrade CC mit der einfachen Bedienbarkeit von Adobe Lightroom. Dadurch können Regisseure und Cutter schnell sehr gute Ergebnisse bei einfachen Farbkorrekturen oder komplexen Bildkompositionen erzielen.

Eine neue mobile iOS-App unter dem Projektnamen „Candy“ bietet eine komfortable Möglichkeit, spannende Licht- oder Farbpaletten mithilfe von Smartphone-Kameras zu erfassen und sie dann in einem Projekt in Premiere Pro CC anzuwenden

Mit dem neuen Adobe Character Animator CC, einer neuen Begleitanwendung von Adobe After Effects CC, lassen sich zweidimensionalen Figuren zum Leben erwecken.

Creative Cloud-Abonnenten erhalten dank der neuen Creative Profile-Unterstützung in Premiere Pro CC, After Effects CC und zahlreichen mobilen Adobe Apps direkten Zugriff auf vielfältige kreative Assets.

Zahlreiche regelmäßige Workflows von Videobearbeitern macht Adobe zudem einfacher und schneller. Dazu gehören:

  • Morph Cut in Premiere Pro CC, das unerwünschte Pausen und Jump Cuts aus Aufnahmen von sprechenden Personen herausschneidet
  • Face Tracker in After Effects CC, das Gesichtsregungen mit größerer Genauigkeit folgt
  • Time Tuner in Premiere Pro CC und Adobe Media Encoder CC, das Videos automatisch auf eine festgelegte Dauer einkürzt

Verbesserung der Bereitstellung von TV-Inhalten und Monetarisierung

Neben seiner wichtigen Rolle bei der Verbesserung und Vereinfachung der Produktion von Film- und Videoinhalten ist Adobe gleichzeitig mit Adobe Primetime Weltmarktführer bei der Versorgung unterschiedlicher Screens und  Abspielgeräte mit TV-Inhalten, einschließlich Over-the-Top (OTT) Geräten wie Apple TV® und ROKU®. Auf der NAB präsentiert Adobe wichtige Verbesserungen bei der Videoübertragung, Monetarisierung und Personalisierung, um neue OTT-Geschäftsmodelle für die Inhaber der Inhalte, Programmierer und Pay-TV-Anbieter zu ermöglichen. 

Immer mehr Verbraucher schauen Fernsehen live oder "on-demand" auf Tablets, Smartphones, OTT- und anderen Geräten. Nach den neuesten Adobe Digital Indexdaten haben im 4. Quartal des letzten Jahres 13 Millionen Zuschauer ihre Lieblings-TV-Inhalte nicht mit dem herkömmlichen Fernseher abgerufen. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2013. Das Wachstum auf OTT-Geräten ist sogar noch beeindruckender. Die Anzahl der Zuschauer, die Premium-Videos ansah, hat sich gegenüber dem Vorjahr um 350 Prozent erhöht. Um Sender und Pay-TV-Anbieter zu unterstützen, die Videoeinspeisung auf verschiedenen Bildschirmformaten mit passenden Untertiteln, robustem Schutz der Inhalte und der Einblendung von Werbung sofort über TV-Anwendungen und Betriebssysteme hinweg zu skalieren, stellt Adobe die neueste Version von Adobe Primetime vor. Die Plattform kann 2,25 Millionen Zuschauer pro Minute authentifizieren, dreimal mehr als vor einem Jahr, und dramatische Leistungsverbesserungen mit sofortigem Starten von Videos bieten – bis zu vier Mal schneller als zuvor. Darüber hinaus unterstützt Adobe Primetime jetzt alle wichtigen DRM-Technologien von Drittanbietern, um die Herausforderung des Schutzes der Inhalte in geschlossenen Wiedergabe-Umgebungen zu adressieren.