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NEX-VG900E: Die erste Vollformat-Handycam von Sony

 Donnerstag, 11. Oktober 2012: Videos im Vollformat und mit Wechselobjektiven aufnehmen: Mit einer Handycam wie der NEX-VG900E gelingen ambitionierten Hobbyregisseuren und semiprofessionellen Filmern Aufnahmen in überragender Qualität und im echten Kinolook. Mit der NEX-VG30E stellt Sony zusätzlich eine weitere Handycam mit Wechselobjektiven, APS-C Bildsensor und gegenüber dem Vorgängermodell NEX-VG20E verbesserten Eigenschaften vor.

Volle Kinopracht dank des Vollformat-Bildsensors 


Glanzstück der NEX-VG900E ist der 35 Millimeter Exmor CMOS Vollformat-Bildsensor mit einer Auflösung von effektiv 24,3 Megapixel. Größenvergleiche veranschaulichen den daraus resultierenden Qualitätssprung: Der Vollformatsensor ist 40mal größer als die Bildsensoren herkömmlicher Camcorder und noch einmal doppelt so groß wie der APS-C-Sensor der NEX-VG20 – des bisherigen Top-Modells unter den Handycam Modellen von Sony.

Der Vorteil des großen Sensors: Er garantiert klare, rauscharme und detailreiche Aufnahmen, wie sie kein Standard-Camcorder zustande bringt. Auch im Foto-Modus kann die NEX-VG900E ihre Auflösungsvorteile voll ausspielen. Sie fotografiert mit effektiv 24,3 Megapixel und einer Bildqualität, die sonst nur Spiegelreflexkameras erreichen. Alle Aufnahmen können im unkomprimierten RAW-Format gespeichert werden.

Kompatibel mit E-Mount- und A-Mount-Objektiven 


Die neue NEX-VG900E ist von Haus aus kompatibel mit den Wechselobjektiven von Carl-Zeiss und Sony mit E-Mount-Anschluss, die auch von spiegellosen Systemkameras von Sony genutzt werden. Entsprechend groß ist die Vielfalt verfügbarer Modelle mit Zoom- und Festbrennweiten. Bei der Verwendung eines E-Mount-Objektivs schaltet die Handycam automatisch in den APS-C Modus. 

Um im Vollformat filmen zu können, benötigt die NEX-VG900E A-Mount-Objektive, die sonst an Alpha Spiegelreflexkameras ihren Dienst tun. Die Objektive werden mit Hilfe des Adapters LA-EA3 angeschlossen, der zum Lieferumfang der VG900E gehört. Weitere Adapter verbinden den neuen Vollformat-Camcorder von Sony auf Wunsch mit den Objektiven anderer Hersteller. 

Die Vorteile der hochwertigen Wechselobjektive liegen auf der Hand: Farbtöne werden exakt abgebildet, das Bildrauschen ist minimiert und es gelingen eindringliche Bildeindrücke wie zum Beispiel die Tiefenunschärfe, bei der hinter der Person im Vordergrund alles in weicher Unschärfe verschwimmt. Das gibt es sonst nur im Kino.

Damit auch die Übergänge beim Zoomen flüssig und unkompliziert werden, hat Sony eine neue Zoomwippe zur Veränderung der Brennweite entwickelt. Diese genaue Zoomkontrolle kann sowohl für den optischen als auch den digitalen Zoom eingesetzt werden.

Aufnahmemodi und Bildeffekte für alle Gelegenheiten

Bei der Wahl der Filmmodi lässt die NEX-VG900E den Nutzern viel Auswahl. Zur Verfügung stehen 50, 25 und – wie im Kino üblich – 24 Vollbilder pro Sekunde – alle drei in Full HD. Bei Bedarf kann auch mit 50 Halbbildern und im SD-Format mit 720 x 576 Bildpunkten aufgezeichnet werden.


Aufnahmen im verblüffend echten Kinolook gelingen mit den beiden Spezialmodi „Cinema Tone Gamma“ und „Cinema Tone Colour“. Darüber hinaus stehen viele weitere Kreativoptionen bereit. Die Gestaltungsmöglichkeiten sowie alle neuen Bildeffekte sind sowohl im Film- als auch im Fotomodus verfügbar.


Manuelle Kontrolle schafft Gestaltungsmöglichkeiten 


Damit nicht die Technik, sondern nur die künstlerische Kreativität des Filmers der NEX-VG900E Grenzen setzt, können die Einstellungen der Handycam nach Belieben verändert werden. So lässt sich auf Wunsch die Blende oder Zeit frei wählen. Wer möchte, entscheidet sich für eine komplett manuelle Belichtung. Der Weißabgleich lässt sich bequem über einen leicht zugänglich angebrachten Bedienknopf einstellen. Auch manuelles Scharfstellen ist möglich. Alternativ kann der Filmer per Fingertipp auf dem Touchscreen das Objektiv auf das gewünschte Motiv fokussieren lassen.