Interview, Aktuelle Produktion

Filmemacher Arthur Oppenländer – Jede Menge Spaß durch einen dramaturgisch hervorragenden Filmaufbau

 Mittwoch, 23. Januar 2013: Arthur Oppenländer und Mirza Vele gewannen mit Ihrem Film „Noise of Peace“ den ersten Preis in der Kategorie „Kurzfilm mit Spielfilmcharakter – Comedy“ beim Camgaroo Award 2012. Inhalt: Ein Mann wird von einem komischen Zisch-Geräusch in den Wahnsinn getrieben... Wird er herausfinden wo es herkommt?
[Text- und Bildmaterial: Gabriele Lechner und Arthur Oppenländer, © Camgaroo/LechnerMedia]

Camgaroo: Bitte stell Dich und Dein Team kurz vor.

Arthur Oppenländer: Mirza Vele – 29 Jahre alt. Ideengeber, Schauspieler, Regisseur. 

Arthur Oppenländer – 25 Jahre alt. Hauptberuflich versuche ich mich als „Schauspieler“ auf der Bühne und vor der Kamera. Bei diesem Film stand ich hinter der Kamera und habe das Ganze produziert.

Camgaroo: Seit wann beschäftigt Ihr euch mit dem Filmemachen?

Arthur Oppenländer: 2011 haben wir mit den ersten Querschläger-Filme angefangen. Mirza und ich haben uns in der Schauspielschule kennengelernt. In der wir dann auch zusammen  unseren Abschluss gemacht haben.  Die Idee eigene Filme zu drehen besteht schon mindestens seit 2010. Wahrscheinlich noch länger. Vom technischen Ablauf hinter der Kamera, haben wir an sich nicht viel Ahnung. Also wir haben dergleichen nie in einer Schule oder einer ähnlichen Einrichtung gelernt. Hauptsächlich improvisieren 
wir mit dem was wir haben. Unser Hauptaugenmerk 
liegt, neben der eigentlichen Idee, beim Schauspiel. Das alles in eine Form (Film) umzusetzen ist die willkommene Herausforderung, die einfach Spaß macht (wenn es funktioniert).

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Camgaroo: Gab es Probleme beim Dreh?

Arthur Oppenländer: Kein einziges ;-)

Camgaroo: Wie lange habt Ihr für die Umsetzung benötigt?

Arthur Oppenländer: Insgesamt waren es ca. 5 Stunden. 2 Stunden Dreh; 3 Stunden Post-Production.

Die Idee stammt von Mirza. Als er bei mir ankam stand auch schon so gut wie alles fest. Hier und da mussten wir improvisieren aber das ist eher förderlich als nervig. Im Nachhinein zumindest. Nach gut zwei Stunden haben wir alles abgedreht und sind wir erst mal etwas essen gegangen. 
Als wir uns verabschiedet haben, habe ich mich direkt an die Post gesetzt und erst mal den (Roh)Schnitt fertig gestellt. Als dieser von Mirza abgesegnet wurde begann ich mit der Nachvertonung. Alle Geräusche sind nachträglich aufgenommen. Passend zum Schnitt. Und drei Stunden später war der Film fertig. Unser Equipment ist sehr überschaubar. Eine Canon EOS 550d mit einer Festbrennweite von 50 mm und 1,8 Blende und einem Standart-Zoom-Objektiv 17-130 mm und 3,5 – 5,6 Blende... Dann haben wir noch einen Handrecorder von Tascam (DR-100) und ein Richtmikro von Rode. Kein Geld und mehr nicht. „Noise of Peace“ hat uns bis auf „Zeit“ nichts weiter gekostet.

Camgaroo: Was bedeutet Euch der Camgaroo Award?

Arthur Oppenländer: Wir hätten nicht damit gerechnet diesen Preis zu gewinnen und konnten es kaum glauben als es hieß: „Und gewonnen hat, NOISE OF PEACE!!!“ Ich wollte mich schon, als alle Nominierten vorgestellt wurden, in meinem Sessel verstecken und mir das am liebsten gar nicht mehr weiter anschauen und abhauen.

Camgaroo: Wie schauen Eure Zukunftspläne aus?

Arthur Oppenländer: Kennt ihr Menschen, die Interesse hätten uns finanziell zu fördern? An Ideen mangelt es uns nicht. Am Geld leider schon. Wie die Zukunft aussieht, sehen wir dann, wenn es soweit ist ;-) 

 

Ein Film von: Mirza Vele

Executive Producer: Arthur Oppenländer

Danke an: Euch Alle

 

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