Aktuelle Produktion, Interview

Filmemacher Konstantin Korenchuk – Mit der Geschichte eines jungen Profi-Taschendiebes den Spielfilm Sonderpreis gewonnen

 Mittwoch, 23. Januar 2013: 

Camgaroo: Was ist für Dich das wichtigste, um einen guten Film zu machen?

Konstantin Korenchuk: Das wichtigste bei einem Filmdreh ist meiner Meinung nach: Mit den richtigen Leuten zusammen zu arbeiten. Es gibt nichts Schlimmeres, wenn der Film durch die Unfähigkeit der Crew versaut wird - eine Erfahrung die ich vorher bei einem anderen Projekt gemacht habe. Man kann ein guter Regisseur oder Schauspieler sein, aber wenn man kein gutes, kompetentes Team im Rücken hat, dann nützen die eigenen Fähigkeiten auch nichts. Daher haben wir uns beim Trailer sehr sorgfältig die Leute zusammengestellt, was sich auch auf die Qualität sehr positiv ausgewirkt hat. Jeder einzelnen hat seinen Job super gemacht!

Camgaroo: Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?

Konstantin Korenchuk: Meine Zukunftspläne: Filme für die Leinwand zu machen und davon leben zu können. Zugegeben, das wünschen sich die meisten jungen Regisseure, aber bei mir ist das nicht einfach nur ein Wunsch/Traum, sondern ein Lebensziel. Ich weiß bereits jetzt schon, welche Projekte ich nach „Klauberger“ umsetzen möchte.  Ich habe z.B. für drei weitere Spielflme Ideenkonzepte ausgearbeitet und würde nach dem Klauberger-Film sofort in das nächste Projekt steigen. Und danach ins übernächste.

Camgaroo: Welche Tipps kannst Du anderen Filmemachern geben?

Konstantin Korenchuk: Obwohl ich selber erst 21 bin, möchte ich trotzdem wagen einen Ratschlag an ebenso junge und ambitionierte Filmemacher zu geben: Wirtschaftliches Know-How ist wichtiger als die Kunst. Vermarktung ist der wichtigste Schritt überhaupt! Was nützt es ein guter Regisseur zu sein, ein guter Schauspieler und einen sehr guten Film gemacht zu haben - wenn der Film nicht gut bei der Zielgruppe vermarktet wird, wird ihn keiner zu sehen bekommen und er wird in der Schublade untergehen. Daher habe ich mich bewusst für ein wirtschaftlich orientiertes Studium entschieden, da es nie schadet auch als Regisseur Marketing, Pitching und Produktion im Überblick zu haben. Kunst und Technik kann man sich immer selber beibringen, so hab ich das auch gemacht. Learning by doing und viel Wissen aus Büchern.

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